Gefährlicher als Snowboarden oder Skifahren

ADAC warnt: Schlitten-Crashtest mit erschreckenden Ergebnissen

Warum Schlittenfahren gefährlicher ist als Snowboarden Der große ADAC-Crashtest
02:35 min
Der große ADAC-Crashtest
Warum Schlittenfahren gefährlicher ist als Snowboarden

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Kaum ist der erste Schnee gefallen, holen viele die Schlitten aus den Kellern, und es geht ab auf die nächste Piste. An einen Helm denken dabei die wenigsten. Der ADAC hat getestet, was beim Schlittenfahren passieren kann und welche Verletzungen im schlimmsten Fall drohen. Das erschreckende Ergebnis des Crashtests sehen Sie im Video.

Schlittenfahren ist gefährlicher als Snowboarden und Skifahren

Schlittenfahren gehört zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten im Winter. Ist der erste Schnee gefallen, zieht es Groß und Klein nach draußen. Dabei birgt Rodeln mehr Gefahren als den meisten bewusst ist. Denn die meisten fahren ohne Kopfschutz ins Tal. Und aus diesem Grund ist Schlittenfahren gefährlicher als Snowboarden oder Skifahren.

Denn im Falle eines Sturzes kann es zu gefährlichen Kopfverletzungen kommen. Allein im letzten Winter verletzten sich laut österreichischer Unfallstatistik 221 Personen beim Rodeln. Für zwei Menschen endete die Rodelpartie sogar tödlich. Die Unfalldatenanalyse von Einsätzen der ADAC Luftrettung aus den Jahren 2018 bis 2021 kommt zu einem ähnlichen Schluss; Sie ergab, dass knapp die Hälfte der verunglückten Wintersportler Schlittenfahrer waren. Die Rodler zogen sich oft schwere Kopf- und Nackenverletzungen bei Zusammenstößen mit Bäumen oder anderen stehenden Objekten zu.

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Skihelm reduziert Wahrscheinlichkeit einer schweren Kopfverletzung um 80 Prozent

Daher empfiehlt der ADAC, beim Schlittenfahren immer einen Helm zu tragen. Und zwar nicht nur im Skigebiet, sondern auch auf dem heimischen Schlittenberg. Denn vor allem Kinder haben ein hohes Risiko, mit dem Schlitten zu verunglücken und schwere Kopfverletzungen zu erleiden. Im Crashtest zeigte sich, dass das Tragen eines Skihelms die Wahrscheinlichkeit einer schweren Kopfverletzung von 90 Prozent ohne Helm auf nur zehn Prozent reduziert.

Außerdem sollten Schlittenfahrer auf andere Rücksicht nehmen und möglichst vorausschauend fahren. Und auch für Pistenbetreiber hat der ADAC Empfehlungen: So sollten auf und neben Rodelstrecken mögliche Gefahrenquellen wie Bäume oder Objekte durch Fangzäune oder Schutzmatten entschärft werden. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht einer unbeschwerten Rodelpartie nichts im Wege. (nri)

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