60.000 Lichter!

Weihnachtshaus in Delmenhorst leuchtet wieder

Das Weihnachtshaus der Familie Borchart leuchtet wieder.
Das Weihnachtshaus der Familie Borchart leuchtet wieder.
© deutsche presse agentur

25. November 2021 - 7:32 Uhr

Zehntausende Lichter, ein lebensgroßer Weihnachtsmann und eine Pyramide

Das Weihnachtshaus in Delmenhorst leuchtet auch in diesem Jahr erneut: Mit rund 60 000 Lichtern hat die Familie Borchart ihr Haus und das Grundstück geschmückt. "Es gibt nichts, was nicht beleuchtet ist", sagt Sven Borchart, der das Haus gemeinsam mit seiner Frau Martina Borchart und dem erwachsenen Sohn dekoriert hat. Als eine Besonderheit nannte der 51-Jährige die lebensgroße Weihnachtsmannfigur, die auf einer Leiter Richtung Schornstein klettert. Sein persönlicher Lieblingsort sei aber die Terrasse mit der drei Meter hohen Weihnachtspyramide, die sich dreht.

Das Haus leuchtet täglich von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Martina und Sven Borchart stehen vor ihrem weihnachtlich geschmückten Haus. Lange hat die Familie Borchart gebastelt und geschmückt. Nun ist ihr Haus bis in die Dachspitze hinein mit Lichtern versehen. (zu dpa
Sven und Martina Borchard sind die Schöpfer des Weihnachtshauses.
© dpa, Sina Schuldt, ssd bsc

Vom ersten Advent bis Silvester soll das Haus täglich von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr beleuchtet werden.Jedes Jahr kommen viele Besucher, um sich das Haus anzugucken. "Der große Lohn sind Kinder, die mit großen Augen vor dem Tor stehen und fragen, ob hier der Weihnachtsmann wohnt", so Sven Borchart, Ihr Weihnachtshaus ist inzwischen weit über Niedersachsen hinaus bekannt.

Alles für einen guten Zweck

 Ein weihnachtlich geschmücktes Haus leuchtet im Dunklen. Lange hat die Familie Borchart gebastelt und geschmückt. Nun ist ihr Haus bis in die Dachspitze hinein mit Lichtern versehen.
Die Familie schmückt das Haus seit 20 Jahren.
© dpa, Sina Schuldt, ssd axs

Seit mehr als 20 Jahren schmückt das Paar nun schon das Haus. Doch hinter dem schillernden Haus steckt mehr als nur ein Weihnachtshaus: Die Borcharts nutzen das Interesse der Besucher für einen guten Zweck. Jährlich sammeln sie Spenden für ein Projekt, das therapeutisches Reiten für behinderte Kinder anbietet.

Damit es zu keinem Verkehrschaos kommt, ist die Straße in der Adventszeit nur für Anlieger frei. (dpa/mup)