So kommen Sie sicher durch die Weihnachtstage

5 Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Weihnachtszeit ist Einbruchszeit... leider!
Weihnachtszeit ist Einbruchszeit... leider!
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04. Juni 2021 - 12:49 Uhr

Weihnachtszeit ist Einbruchszeit

Während Sie die Weihnachtstage im Urlaub oder bei der Verwandtschaft genießen, schleicht zu Hause ein Unbekannter durch Ihr Schlafzimmer und durchwühlt alles. Weil genau das die Horrorvorstellung vieler Menschen ist, versuchen die meisten, ihre Wohnungen mit allen möglichen Tricks abzusichern. Leider kennen Einbrecher mittlerweile genau diese Tricks. Wir zeigen Ihnen deshalb, welche Fehler Sie nicht machen sollten.

1. Fehler: Niemandem Bescheid geben, dass man verreist ist

Erzählen Sie Ihren Nachbarn, wie lange Sie weg sind und bitten Sie sie, besonders auf Fremde in der Umgebung zu achten. Im Internet finden Sie unter "Haussitting" auch sogenannte Haushüter, die professionell auf Ihre Wohnung aufpassen. Das kostet allerdings rund 50 Euro pro Tag. Auch eine gute Alarmanlage ist zu empfehlen - hier finden Sie eine Alarmanlagen-Bestenliste.

2. Fehler: Die Wohnung verwaist hinterlassen

Machen Sie die Fenster zu und schließen Sie die Haustür ab. Dass Sie trotzdem nicht zuhause sind, sollten Diebe aber nicht sofort merken. Bitten Sie deshalb jemanden, regelmäßig die Rollos hochziehen und den Briefkasten zu leeren. Zeitschaltuhren oder Fernseh-Simulatoren gaukeln vor, dass auch abends jemand zuhause ist. Thomas Wieben, Präventions-Experte bei der Polizei, rät außerdem zu folgenden Maßnahmen: "Wir alle haben viele Sachen, die wir im Haus-Umfeld ständig nutzen, Schuhe, das Fahrrad und vieles mehr. Wenn der potentielle Einbrecher vor der Tür die Schuhe oder auch mal das Fahrrad sieht, also einfach eine Veränderung erkennt, dann schreckt das ab."

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3. Fehler: Diebe falsch einschätzen

Sind die Einbrecher erstmal in der Wohnung, so hilft es Ihnen nicht, dass Sie vorher Wertgegenstände an vermeintlich originellen Orten versteckt hatten. Die kennt der Dieb von heute längst. Deponieren Sie Wertvolles besser bei der Bank oder bei Freunden. Vorsicht bei Alarmanlagen, egal ob echt oder Attrappe: Die können Diebe erst recht auf die Idee bringen, dass bei Ihnen was zu holen ist.

4. Fehler: Sich zu sicher fühlen

Oftmals vergisst man, dass überall Langfinger lauern, beispielsweise in der S-Bahn zum Flughafen oder dort in der Abfertigungshalle. "Achten Sie bitte immer auf Ihr Gepäck, versuchen Sie Körperkontakt zu halten und tragen Sie Umhängetaschen oder Handtaschen immer mit dem Verschluss zur Innenseite, also zum Körper", rät Hans-Jürgen Hansen von der Bundespolizei am Flughafen Hamburg.

Stellen Sie Ihren Koffer nie hinter oder neben sich. Und Adressschilder hängen Sie am besten erst beim Einchecken an Ihr Gepäck. Sonst kann ja am Flughafen jeder lesen, wo gerade niemand zuhause ist.

5. Fehler: Im Internet angeben, dass Sie wegfahren

​Posten Sie keine Statusmeldungen dazu in sozialen Netzwerken und laden Sie vor Ort auch keine Urlaubsfotos hoch. Und wenn Sie es doch tun, dann achten Sie bitte auf die Privatsphären-Einstellungen und posten Sie es nicht öffentlich!

Eines sollte immer gelten: Bleiben Sie einfach immer schlauer als die Klauer!