Plötzlich setzten Wehen ein

Ellisha (17) wusste nichts von ihrer Schwangerschaft - bis zur Geburt

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31. Mai 2021 - 13:23 Uhr

Blitzgeburt mal anders

Die 17-jährige Ellisha Ford aus dem englischen Coalville in Leicestershire weiß nicht, dass sie ein Kind erwartet – bis bei ihr plötzlich Wehen einsetzen. Schon wenige Stunden später hält die junge Frau ihren Sohn Harper in den Armen.

Flacher Bauch bis in den 9. Monat

Bis zum Ende der Schwangerschaft habe sie einen komplett flachen Bauch gehabt und kein Gramm zugenommen, berichtet Ellisha der britischen Zeitschrift "Metro". Und dabei kam ihr Sohn sogar erst in der 43. Schwangerschaftwoche zur Welt – also drei Wochen, nach dem eigentlichen Geburtstermin. Auch ihre Periode habe sie weiterhin gehabt, sagt die junge Frau. "Ich war shoppen bevor er auf die Welt kam und lief viel durch die Gegend. Alles ganz normale Dinge, die eine Frau im neunten Monat wohl so nicht machen würde, glaube ich", berichtet die junge Neu-Mama.

Noch erstaunlicher: Als Ellisha im vierten Monat ist, macht sie sogar einen Schwangerschaftstest beim Arzt, um abzuklären, woher ihre starken Rückenschmerzen stammen. Doch der Test, erzählt sie "Metro", sei negativ gewesen.

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"Ich bekam ihn fünf Stunden, nachdem ich herausgefunden hatte, dass ich schwanger war"

Früh morgens setzen bei Ellisha Wehen ein. Sie begibt sich abermals in die Klink, um dem Ursprung ihrer Schmerzen auf den Grund zu gehen. Als die Ärzte sie im Krankenhaus untersuchen, wird klar, was wirklich hinter ihren Schmerzen steckt: "Als der Arzt etwas Druck auf meinen Magen ausübte, stach mein Bauch plötzlich heraus - es war total eigenartig."

Die Ärzte führen bei Ellisha eine gynäkologische Untersuchung durch und ihr Verdacht bestätigt sich: Die junge Frau liegt in den Wehen. "Mein Muttermund war schon 6 cm weit geöffnet und sie sagten mir, dass Harper noch an diesem Abend zur Welt kommen würde. Und so bekam ich ihn fünf Stunden, nachdem ich herausgefunden hatte, dass ich schwanger war."

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So süß reagierten Ellishas Eltern auf den Überraschungs-Enkel

Ellishas Eltern reagieren erstaunlich entspannt auf die ungeplante Schwangerschaft ihrer Tochter. Ihre Mutter, die selbst im jungen Alter ihr erstes Kind bekommen hatte, steht Ellisha während der Geburt bei und spricht ihr Mut zu. Ihren Vater stimmt die Ankunft des Überraschungs-Enkels ganz rührselig: "Mein Papa fand ihn wunderschön und weinte, als er ihn sah", erzählt die Neu-Mama.

Auch den Papa des kleinen Harper weiht Ellisha nach der Geburt ein: "Ich hatte große Angst, es ihm zu sagen und als meine Mama ihm ein Bild zeigte, weinte er nur", erzählt die Teenagerin.

Die Neu-Mama selbst freundet sich hingegen schnell mit ihrer neuen Rolle an. Auf gewisse Weise, erzählt Ellisha, hätten die neun Monate, in denen sie ahnungslos schwanger war, ihr sogar einiges an Sorgen erspart. "Für mich war das ein klarer Fall von: Ich habe jetzt ein Baby, also werde ich mich jetzt auch um ihn kümmern." (dhe)

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