4 Tipps gegen ein trockenes Raumklima

29. August 2019 - 15:21 Uhr

Video: Trockene Luft - so wird es besser!

Wenn die Temperaturen draußen langsam sinken, drehen wir in der Wohnung die Heizungen hoch. So ist es schön mummelig warm (ein guter Kaminofen hilft auch). Das Problem dabei ist oftmals nur, dass das Raumklima unter der trockenen Heizungsluft leidet. Doch dagegen können Sie etwas tun!

Oft ist die Luft in unserem Zuhause, aber auch in der Arbeit, vom Heizen viel zu trocken. Die Folgen sind unter anderem gereizte Schleimhäute, brennende Augen, ein kratzender Hals, trockene Haut, Kopfschmerzen und wir sind ständig müde. Da wir uns in der Arbeit aber eigentlich konzentrieren müssen und zu Hause entspannen wollen, kommt das schlechte Raumklima gar nicht gut an.

Wie hoch ist die ideale Luftfeuchtigkeit?

Idealerweise sollte die Luftfeuchtigkeit in Wohn-, Arbeits- und Schlafräumen in etwa zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Liegt sie drunter, nehmen wir mehr oder weniger stark die oben genannten Symptome wahr. Liegt sie drüber, droht Schimmelbefall. Im Bad liegt die Luftfeuchte naturgemäß etwas höher (50 bis 70 Prozent), was aber kein Problem ist, solange der Wasserdampf regelmäßig entweichen kann.

Um die Luftfeuchtigkeit eines Raumes zu bestimmen, benötigen Sie ein Hygrometer. Das können Sie bereits für wenige Euro beispielsweise in einem Baumarkt kaufen.

Wie vermeide ich ein trockenes Raumklima?

Um Ihre Schleimhäute zu entlasten und für eine angenehme Luft trotz laufender Heizung zu sorgen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

Wasser aufstellen
​Das ist wohl der einfachste Tipp, den Sie vielleicht auch noch von Ihren Eltern zu Hause kennen: Hängen Sie einfach ein Tongefäß an den Heizkörper, das Sie mit Wasser befüllen. Das verdunstende Wasser befeuchtet die Luft. Achten Sie aber darauf, das Wasser regelmäßig auszutauschen, damit sich darin keine Bakterien sammeln können.

Zimmerpflanzen
Pflanzen sind natürliche Luftbefeuchter, denn Sie besitzen Poren an den Unterseiten der Blätter, worüber sie Wasser ausdünsten. Kleine Zimmerpalmen oder Farne beispielsweise in einer Gruppe zusammengestellt verbessern die Raumluft. Haben Sie allerdings die Pflanzenerde im Blick, damit sich dort keine Pilze bilden.

Stoßlüften
​Diese Methode eignet sich in der kalten Jahreszeit dazu, feuchte Innenluft mit Frischluft anzureichen beziehungsweise auszutauschen. So können Sie das zu feuchte Klima, das beim Duschen oder Kochen entsteht, regulieren. Die Fenster einfach fünf bis zehn Minuten öffnen, um die Luftzirkulation in Gang zu bringen.

Luftbefeuchter
Der Klassiker. Bei diesem Gerät bringt ein Verdampfer Wasser zum Kochen und versorgt so den Raum mit ausreichend Feuchte. Allerdings sollten Sie auch hier darauf achten, dass Sie das Wasser regelmäßig austauschen, damit sich keine Bakterien bilden. Ein Minuspunkt für die künstliche Luftfeuchte ist der hohe Stromverbrauch.