Bundeswehr packt an

1400 Soldaten im Hochwassereinsatz

Die Bundeswehr ist auch im Landkreis Ahrweiler im Einsatz.
Die Bundeswehr ist auch im Landkreis Ahrweiler im Einsatz.
© imago images/Reichwein, Christoph Reichwein (crei) via www.imago-images.de, www.imago-images.de

22. Juli 2021 - 12:06 Uhr

Unterstützung in vielen Regionen

Sie bauen Panzerschnellbrücken, damit LKW's durch die Trümmergebiete fahren können, errichten Trinkwasseranlagen und sichern gefährdete Gebiete mit Sandsäcken. In den zerstörten Hochwasser-Regionen arbeiten Bewohner, THW, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, viele freiwillige Helfer aus ganz Deutschland und die Bundeswehr Hand in Hand. Die Bundeswehrkräfte unterstützen im Moment in vielen Regionen.

+++ Alle aktuellen Infos zum Hochwasser jederzeit im Liveticker +++

1400 Soldaten und 250 Fahrzeuge

Aktuell sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 1400 Soldaten in den Hochwasser-Gebieten im Einsatz. Die Soldaten werden im Stadtkreis Hagen, Essen, Rhein-Sieg-Kreis/Rheinbach/Rhein-Erft-Kreis, Landkreis Euskirchen, Landkreis Ahrweiler und am Nürburgring eingesetzt, um die Helfer vor Ort zu unterstützen.

Die Aufgaben sind ganz unterschiedlich: "In Rech wurden unter anderem eine #Panzerschnellbrücke gelegt, Keller ausgepumpt, Unmengen an Schlamm und Unrat beseitigt sowie ein Schwimmsteg für Fußgänger verlegt", schreibt die Bundeswehr auf Twitter. Dabei seien über 250 Fahrzeuge im Einsatz, unter anderem auch noch 14 Transportpanzer, zwei Hubschrauber und eine Faltfestbrücke und eine Trinkwasseraufbereitungsanlage.

+++ CDU-Fraktionsvize fordert Krisenstab +++

Sprecher des Verteidigungsministeriums: "Der Soldat lebt in der Lage"

Wie lange die Einsatzkräfte noch mithelfen werden, ist dabei nicht abzusehen: "Für die Bundeswehr gilt 'der Soldat lebt in der Lage' und das gilt für die Bundeswehr insgesamt. Dort wo wir gebraucht werden und solange wir gebraucht werden, sind wird da", schreibt ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums RTL. Bis in Ahrweiler und anderen betroffenen Gebieten wieder Normalität einkehrt, dürfte es jedenfalls noch lange dauern. (xst)

Auch interessant