Diese Angst will sie Tochter Snow ersparenYeliz erklärt, warum Jimis Verhalten bei ihr alte Wunden aufreißt
„Mein Vater ist nicht da, er liebt mich nicht.”
Yeliz Koc (32) spricht offen darüber, wie sehr sie die Abwesenheit ihres Vaters als Kind geprägt hat. Eine Erfahrung, die heute auch ihre Sorgen um Tochter Snow beeinflusst. Denn wenn Papa Jimi Blue Ochsenknecht (34) nicht da ist, bekommt Yeliz unmittelbar mit, wie sehr die Kleine ihn vermisst.
Yeliz Koc ist selbst ohne Vater aufgewachsen
Es sind Sätze, die erklären, warum das Thema Jimi und Snow bei Yeliz Koc so viele Emotionen auslöst. Die 32-Jährige ist selbst ohne ihren Vater aufgewachsen – und die Wunden aus dieser Zeit beschäftigen sie bis heute. „Dadurch, dass ich halt ohne Vater groß geworden bin und weiß, wie es mir jahrelang damit ging, wie lange ich darunter gelitten habe und auch psychisch, wie kaputt mich das gemacht hat in meiner Jugend, habe ich halt sehr große Angst, dass es Snow genauso empfinden wird“, erzählt Yeliz im RTL-Interview. Ihre eigene Beziehung zu ihrem Vater spielt übrigens auch in der zweiten Staffel von „Yeliz & Jimi – We Are Family?!“, die am 22. September bei Sky und auf RTL+ startet, eine Rolle.
Als Kind konnte Yeliz die Hintergründe für die Abwesenheit ihres Vaters noch nicht einordnen. Bei ihr sei vor allem eine Botschaft angekommen: „Mein Vater ist nicht da, er liebt mich nicht.“ Dadurch habe sie sich insgesamt ungeliebt gefühlt, erzählt sie. Heute fürchtet sie, dass Snow irgendwann ähnlich empfinden könnte.
Genau diese Angst trifft auf eine ohnehin komplizierte Situation: Yeliz und Jimis gemeinsame Tochter lebt bei ihrer Mutter, während Jimi Blue Ochsenknecht einen großen Teil seiner Zeit in Dubai verbringt. Der 34-Jährige sagt selbst, dass zu einem guten Vater für ihn vor allem „Beständigkeit“ gehöre. Die Vereinbarung sei, mindestens einmal im Monat zu Snow zu kommen und dann nicht nur einen einzelnen Tag zu bleiben. Doch Yeliz erlebt auch die Momente dazwischen – und erzählt sehr emotional davon, was Jimis Abwesenheit mit ihrer Tochter macht.
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Snow vermisst Jimi Blue Ochsenknecht: „Wann kommt mein Papa?”
„Mir tut es halt einfach für mein Kind leid“, sagt Yeliz. Sie bekomme mit, wie Snow nach ihrem Vater frage. Entweder Jimi wolle kommen, da sein und Zeit mit seiner Tochter verbringen – „oder halt nicht“, erklärt sie frustriert. Sie selbst könne nicht „alles und jeden retten“. Besonders schwer seien für sie die Tage nach Jimis Abreise. Dann sei Snow laut Yeliz teilweise sehr launisch, unruhig und wisse nicht, wohin mit ihren Emotionen.
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Für die Mutter ist das eine Situation, in der auch sie an ihre Grenzen kommt. „Ich sitze dann auch zu Hause und bin hilflos und weiß nicht, was ich tun soll“, erzählt Yeliz. Besonders nahe gehe es ihr, wenn sie abends gemeinsam im Bett liegen und Snow sie frage: „Wann kommt mein Papa? Wo ist er?“ Das seien Momente, die auch sie traurig machten.
Jimi widerspricht nicht, dass die Situation schwierig ist. Vielmehr betont er, dass beide daran arbeiten würden, besser miteinander umzugehen. Nach eigener Aussage streiten Yeliz und er inzwischen weniger. Auch Auseinandersetzungen vor Snow wolle er vermeiden: Sobald ein Streit vor seiner Tochter beginne, würde er lieber das Haus verlassen. Schließlich bekämen Kinder viel mehr mit, „als man eigentlich denkt“. In einem Punkt sind sich die Ex-Partner ohnehin einig: Snow soll unter ihren Konflikten möglichst wenig leiden.
Verwendete Quellen: RTL




