Das wäre seine Show gewesenDiese Moderatoren-Legende hätte gern „Let’s Dance” moderiert

Sein Todestag jährt sich zum 20. Mal.
Er war einer der größten Entertainer, die wir in Deutschland hatten: Rudi Carrell. Schon früh gestaltete der Niederländer unsere Samstagabende mit bis heute unvergesslichen Shows. Ob „Am laufenden Band” oder „Die Rudi Carrell Show – Lass Dich überraschen”: Er hat Maßstäbe gesetzt. Doch es gibt eine Show, durch die er laut Tochter Annemieke (68) gerne geführt hätte.
Rudi Carrell: „Let’s Dance” hätte ihn interessiert
„Wenn er das sehen würde, würde er wahrscheinlich herumschreien”, erklärt Annemieke Kesselaar-Klar im Gespräch mit der „Bild am Sonntag”. Ihr Vater würde sich wohl fragen: „Hat es mich denn nie gegeben? Habt ihr nie was von mir gelernt?” Die Ära der klassischen TV-Entertainer ist längst vorbei. Carrells Tochter glaube, dass ihm solche Show-Persönlichkeiten fehlen würden. Gleichzeitig berichtet sie: „’Let’s Dance’ hätte ihn interessiert, das ist eine Sendung, die er gerne moderiert hätte.” Ihr verstorbener Vater habe dies auch einmal gesagt, als er noch lebte.

Rudi Carrell ist am 7. Juli 2006 im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Der gebürtige Niederländer wurde über die Jahre zu einem der beliebtesten sowie bekanntesten Showmaster und Entertainer Deutschlands. Mit Formaten wie „Am laufenden Band”, „Rudi Carrell Show”, „Die verflixte 7” oder „Herzblatt” verankerte er sich wohl auf immer in den Köpfen von Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern.
Erste Ausgabe kurz vor seinem Tod
„Let’s Dance” gehört mittlerweile zu den beliebtesten wiederkehrenden TV-Formaten im deutschen Fernsehen. Ihre Premiere feierte die deutsche Ausgabe wenige Monate vor dem Tod Carrells. Die erste Staffel wurde damals noch von Nazan Eckes (50) und Hape Kerkeling (61) moderiert. Seit vielen Jahren übernehmen Victoria Swarovski (32) und Daniel Hartwich (47) diesen Job.
Auch heute noch denkt Annemieke an ihren vor mittlerweile 20 Jahren verstorbenen Vater. „Ich habe noch immer das Gefühl, ich muss ihn mal eben anrufen, um ihm eine witzige Geschichte zu erzählen”, sagt sie der Sonntagszeitung. „Dann merke ich auf einmal: ‘Geht ja gar nicht, er ist ja nicht mehr da.’” Aber auch wenn es „Papa-Momente” gegeben habe, habe Carrell „für das Fernsehen gelebt”. (spotonnews/ajo)
Verwendete Quellen: Spot On News


