Paul Panzer trauert um seine FrauDieser Satz meines Sohnes trifft mich ganz besonders
25 Jahre waren sie ein Paar, dann musste Paul Panzer Abschied von der Liebe seines Lebens nehmen.
Jetzt spricht der Comedian ungewöhnlich offen über seine Trauer und erzählt, wie sehr auch der gemeinsame Sohn unter dem Verlust seiner Mutter leidet. Besonders ein Moment zwischen Vater und Sohn geht ans Herz.
Paul Panzer über den Tod seiner Frau: „Die Liebe meines Lebens“
„Ich vermisse Mama.“ Drei Worte, die mitten ins Herz treffen. Wenn Paul Panzers Sohn seinen Vater in den Arm nimmt und diesen Satz sagt, wird deutlich, wie groß die Lücke ist, die der Tod seiner Mutter hinterlassen hat. Im Podcast „Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl“ spricht der Comedian über den wohl schwersten Schicksalsschlag seines Lebens.
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„Einen persönlichen Verlust, der mich sehr getroffen hat. Meine Frau ist gestorben, die Liebe meines Lebens. 25 Jahre waren wir zusammen“, erklärt der 54-Jährige. Seine Tour unterbricht er. Insgesamt zwölf Auftritte bis zum 15. Mai mussten verschoben werden. Als Grund nannte sein Management damals lediglich einen „schweren persönlichen Verlust im engsten Familienkreis“. Auf Nachfrage wurden keine weiteren Details bekannt gegeben.
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„Der Schmerz geht nicht weg“ – Paul Panzer spricht über seine Trauer
Dass die Zeit irgendwann alle Wunden heilt, glaubt er nicht. „Er ist einfach immer da und es ist einfach scheiße. Das kann man nicht anders sagen.“ Der Comedian versucht dennoch nach vorne zu schauen. „Da kann ich jetzt aber trotzdem nicht sagen: Ja gut, jetzt ist alles zu Ende.“ Denn er musste nicht nur selbst mit der Trauer klarkommen, sondern auch für seinen Sohn da sein, wie er mit einem Kloß im Hals im Gespräch mit Schauspieler Hans Sigl sagt.

Denn das Leben macht keine Pause. Die Tage vergehen, der Alltag geht weiter. „Die Sonne geht auf. Die Sonne geht unter“, beschreibt er diesen Zustand. Irgendwie müsse man seinen Platz darin finden und für die Menschen da sein, die einem weiterhin viel bedeuten. Besonders nahe geht dem 54-Jährigen die Trauer seines Sohnes. Der ist inzwischen 21 Jahre alt und längst erwachsen. Doch wenn es um seine verstorbene Mutter geht, wird aus dem jungen Mann wieder das kleine Kind, das Trost bei seinem Papa sucht.
„Der Junge, der ist ja 21, der ist ein Stück größer als ich“, erzählt der Comedian. Trotzdem sei er für ihn „der kleine Junge“ geblieben. Und dann schildert der Comedian einen besonders berührenden Moment. Sein Sohn komme manchmal zu ihm, nehme ihn in den Arm und sage „Ich vermisse Mama.“
Worte, die zeigen, wie sehr beide mit dem Verlust kämpfen. Doch neben all der Traurigkeit gibt es auch Augenblicke, in denen Vater und Sohn gemeinsam an die Verstorbene denken und sich daran erinnern, was sie wohl in bestimmten Situationen gesagt oder getan hätte. Auf diese Weise bleibt seine Frau für die beiden ein Teil ihres Lebens.
Paul Panzer vergisst in seiner Trauer manchmal sich selbst
Für seinen Sohn da zu sein, gibt Paul Panzer Halt. Doch dabei verliert er sich selbst offenbar manchmal aus den Augen. Als Hans Sigl ihn fragt, ob er auch auf sich selbst achte, räumt der Comedian ein, dass das gelegentlich zu kurz komme. „Ich habe dann so einen Tunnelblick und gucke und geh dann einkaufen und mache Wäsche“, beschreibt er seinen Alltag. Er versucht, die Dinge am Laufen zu halten und sich um alles zu kümmern.
Trotz des schweren Schicksalsschlags möchte Paul Panzer seine Zuversicht nicht verlieren. Kraft schöpft er auch aus dem Gedanken, dass es selbst nach schwierigen Zeiten irgendwie weitergeht. „Ich finde wirklich, dass das Leben ein großes Geschenk ist, ein großes Abenteuer ist“, sagt er im Podcast.
Verwendete Quellen: Betreff: Leben – die Sprechstunde mit Hans Sigl


