Comedian benutzte Roman als TherapieLutz van der Horst spricht ganz offen über sein Coming-out

„Man spürt es die ganze Zeit!”
Mehr als 20 Jahre verfolgt Lutz van der Horst den Traum von einem eigenen Roman, kann ihn nun endlich veröffentlichen. Seine Hauptfigur beschäftigt sich mit Themen, die den Comedian an sein eigenes Leben erinnern. Drogen, Partys – und das Queersein.
Lutz van der Horst hat eigenen Roman geschrieben
In einer schweren Lebenskrise packt den 50-Jährigen, der eigentlich für gute Laune und Spaß steht, die Idee zu einem ersten eigenen Buch. Der gebürtige Kölner beginnt zu schreiben, empfindet die Arbeit an seinem Roman „Konfetti Blues” wie eine Therapie, erzählt er Bunte. Trotzdem lässt sein Werk bis vor wenigen Monaten auf sich warten!
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„Die Hauptfigur Max ist zwar fiktional, hat aber dennoch viel mit mir zu tun”, begründet van der Horst – und das sei auch der Grund für das späte Publikationsdatum gewesen. Sein damaliges Management habe darauf plädiert, das Buch nicht zu veröffentlichen, „wenn es um Themen wie Partys, Drogen oder Queersein geht.”
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Lutz van der Horst über sein Coming-out
Hauptfigur Max erlebe in der Geschichte sein Coming-out als bisexuell. Dass auch van der Horst sein eigenes Leben „anders empfindet”, merkt er laut Bunte schon in frühen Jahren, verarbeitet dies auch in „Konfetti Blues”. „Man spürt es die ganze Zeit, kann es aber nicht einordnen”, erzählt er der Zeitschrift. Ein klassisches Coming-out habe der aus der ZDF-Satiresendung „heute-show” bekannte Comedian aber nie selbst erlebt.
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„Ich habe mich nie vor eine große Gruppe gestellt und es verkündet”, berichtet der homosexuelle van der Horst. Er habe stattdessen irgendwann damit aufgehört, seine „Sexualität” zu „verschweigen.”
Verwendete Quellen: Bunte


