Rehabilitation statt TermineKönigin Mette-Marit: Kein offizielles Programm bis Sommer 2027

Norwegens Königin Mette-Marit konzentriert sich auf ihre Rehabilitation.
Norwegens Königin Mette-Marit konzentriert sich auf ihre Rehabilitation.
imago images/ABACAPRESS / Abdullah Firas/ABACA

Die norwegische Königsfamilie nimmt in Kürze nach einer offiziellen Trauerzeit größtenteils wieder öffentliche Termine wahr. Königin Mette-Marit wird dabei häufig fehlen. Sie soll sich bis zum kommenden Sommer auf ihre Gesundheit konzentrieren.

Nachdem sie schon bei der Parlamentseröffnung krankheitsbedingt ausgefallen ist, wird Königin Mette-Marit (53) noch längere Zeit keine offiziellen Termine wahrnehmen. Der Hof hat angekündigt, dass sich die Ehefrau von König Haakon VIII. (53) in den kommenden Monaten auf ihre Rehabilitation konzentrieren wird. Öffentliche Termine sollen erst ab Sommer 2027 wieder auf dem Programm stehen.

In diesem Sommer hatte sich Mette-Marit einer Lungentransplantation unterzogen. "Ihre Majestät die Königin setzt ihre Rehabilitation nach der Lungentransplantation fort und wird bis zum nächsten Sommer grundsätzlich kein offizielles Programm haben", gibt der Palast am 7. Oktober 2026 bekannt. Ausnahmen werden also nicht ausgeschlossen.

Anfang Oktober hatte Mette-Marit ihren Gatten nicht zu dessen erster Parlamentseröffnung als König begleiten können. Der Hof bestätigte zuvor dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk NRK, dass sie wegen einer Atemwegsinfektion nicht dabei sein werde. Seine Tochter, Kronprinzessin Ingrid Alexandra (22), begleitete ihn und feierte selbst eine Premiere. Sie kam zum ersten Mal als Kronprinzessin zur Eröffnung.

Wie es nach dem Trauerzeitraum weitergeht

In der Ankündigung des Königshauses wird jetzt zudem bekanntgegeben, wie es für weitere Familienmitglieder nach dem Ende einer offiziellen Trauerphase am 9. Oktober weitergeht. Diese war nach dem Tod von Haakons Vater, König Harald V. (1937-2026), angekündigt worden.

Man nehme wieder schrittweise die offiziellen Termine wahr, heißt es. Der König werde etwa in der kommenden Zeit "thematische Besuche" absolvieren, bei denen gesellschaftliche Bereiche wie Wirtschaft, Inklusion, Verteidigung oder auch die Umwelt im Fokus stehen sollen.

Im Herbst und Winter sollen außerdem Treffen mit unterschiedlichen Gruppen aus verschiedenen Gesellschaftsbereichen stattfinden. Es stünden während dieser Zeit keine größeren Staatsbesuche oder Reisen an. Viel Arbeit werde nach dem Tod von Harald V. und dem damit einhergehenden Thronwechsel auch in interne Abläufe fließen.

Die Kronprinzessin wird sich demnach künftig vorwiegend auf ihr Studium konzentrieren und nur an ausgewählten Veranstaltungen in offizieller Funktion teilnehmen. Zum Beginn des Semesters im Februar werde sie nach Australien zurückkehren. Sie studiert an der University of Sydney.

Haakons Mutter, Königin Sonja von Norwegen (89), soll weiterhin das Königshaus repräsentieren und offizielle Aufgaben wahrnehmen.

(wue/spot)