Gericht in Abu Dhabi hat entschiedenTöchter von Julian Zietlow dürfen nicht mehr in sozialen Medien gezeigt werden

Er zeigte seine Kinder jahrelang im Netz, jetzt ist damit Schluss!
Ein Gericht in Abu Dhabi hat entschieden, dass die Töchter von Fitness-Influencer Julian Zietlow nicht mehr in den sozialen Medien gepostet werden dürfen – und alle alten Beiträge gelöscht werden müssen.
So ein Urteil habe es noch nie gegeben, behauptet Zietlow
Auf einmal scheint Julian Zietlow ein neues Gewissen zu haben. Auf seinem Instagram-Profil verkündet der 41-Jährige am Donnerstag (11. Juni) stolz das Urteil des Hohen Gerichts in Abu Dhabi: „Meine Kinder dürfen nicht mehr auf Social Media gepostet werden.” Doch das Urteil hat noch deutlich weitreichendere Folgen. Denn das Gericht hat auch angeordnet, alle alten Beiträge von seinen Töchtern Lilly (10) und Liv (4) zu löschen!
Lese-Tipp: Warum Julian Zietlow seine Töchter unterschiedlich liebt – und das okay findet
„Das ist ein absolutes Novum, sowas gab es in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch nie”, freut sich Zietlow über den Erfolg. Die Entscheidung, seine Töchter selbst mal in den sozialen Medien gezeigt zu haben, bereut der Influencer heute offenbar: „Es ist Selbstbeweihräucherung. Nichts anderes.” In seinem Instagram-Post warnt er auch vor den Folgen, die das Internet auf Kinder hat: „Das können diese kleinen Seelen gar nicht ertragen, die werden genauso abhängig und Krank von der Scheiße wie ihr!”
Zietlow postet seine Töchter schon länger nicht mehr
„Die Erkenntnis kommt halt ein paar Jahre zu spät”, schreibt eine Userin unter den Post. Denn tatsächlich ist es Julian Zietlow selbst, der vor drei Jahren anfängt, seine Kinder im Netz zu zeigen. Schon früher hagelte es dafür heftige Kritik. Doch die prallte an dem 41-Jährigen ab, wie das Nachrichtenportal TAG24 damals berichtete: „Und irgendwo da draußen ist ein 38-jähriger Mann, der sich auf die Fotos von deinen Kindern einen von der Palme wedelt”, schrieb eine Nutzerin an Zietlow. Der Vater reagiert damals nur knapp: „Und dann?”

Auch andere Nutzer erinnern sich noch gut an die patzigen Antworten des Influencers. Eine Userin schreibt unter Zietlows neuesten Instagram-Beitrag: „Irre! Ich weiß noch wie unglaublich böse und frech du die Menschen angegangen bist, die dich schon vor Jahren sehr nett darauf hingewiesen haben!” Heute gibt Julian der Kritik wohl recht. Schon seit neun Monaten zeigt er seine Töchter nicht mehr im Internet.
Ex-Frau reagiert noch nicht auf das Urteil
Sowohl Julian Zietlow als auch seine Ex-Frau Alina Schulte im Hoff leben in Dubai. Laut der Außenwirtschaftsagentur Germany Trade & Invest regelt ein Bundesgesetz, dass Gerichte der einzelnen Emirate ihre Urteile gegenseitig anerkennen und vollstrecken. Das heißt: Die Entscheidung des Gerichts in Abu Dhabi kann auch in Dubai durchgesetzt werden. Ob die Entscheidung rechtlich direkt auch für Zietlows Ex bindend ist, ist bislang allerdings unklar. Die 39-Jährige postet die gemeinsamen Kinder bis jetzt weiterhin in den sozialen Medien – alle Beiträge sind nach wie vor online.
Verwendete Quellen: Archiv, julianzietlow/Instagram, alina_schulte_im_hoff/Instagram, TAG24, Germany Trade & Invest


