Viraler Hit via InstagramJugendwort schon verraten? Susanne Daubner narrt ihre Fans

"Tagesschau"-Sprecherin Susanne Daubner begeistert mit einem neuen Jugendwort-Video Hunderttausende auf Instagram. Doch statt der erwarteten Verkündung gibt es eine Überraschung - und womöglich einen versteckten Hinweis?
Wenn Susanne Daubner (65) über Jugendsprache spricht, ist beste Unterhaltung garantiert. Das beweist die "Tagesschau"-Sprecherin einmal mehr mit einem neuen Video auf Instagram. Am Freitag veröffentlichte die Nachrichtensendung einen Clip, der innerhalb kürzester Zeit viral ging. Bereits nach rund drei Stunden hatten weit mehr als 300.000 Menschen den Beitrag mit einem Like versehen.
Dabei beginnt alles wie gewohnt: Daubner steht im Studio vor der vertrauten blauen Weltkarte, trägt einen gelben Blazer und kündigt die Bekanntgabe des Jugendwortes des Jahres 2026 an. Für die Fans der 65-Jährigen eigentlich ein vertrautes Ritual. Doch diesmal läuft nicht alles nach Plan.
Susanne Daubner sorgt mit Kalender-Panne für Lacher
Mitten in der vermeintlichen Verkündung wird Daubner plötzlich klar, dass sie sich im Datum geirrt hat. Das Jugendwort des Jahres wird schließlich erst am Samstag, dem 10. Oktober, bekannt gegeben. Statt die mit Spannung erwartete Entscheidung zu präsentieren, wirft die Nachrichtensprecherin einen Blick auf ihren Terminkalender.
Und der hält einige Überraschungen bereit. Unter anderem ist dort ein "Gundula-Gause-Cosplay" vermerkt. Auch die Veröffentlichung des heiß erwarteten Videospiels "GTA VI" taucht auf. Dass die sonst so seriöse Sprecherin mit derartigen Anspielungen hantiert, sorgt bei ihren Fans in der Kommentarspalte für großen Jubel.
Ist der Gewinner bereits im Video versteckt?
Dort wird unterdessen fleißig spekuliert. Hat Daubner mit ihrem Auftritt womöglich schon einen versteckten Hinweis auf den Gewinner geliefert? Auffällig ist jedenfalls, wie häufig ein bestimmter Begriff fällt: "Ragebait". "Susanne ragebaitet uns alle", kommentiert etwa der Account von ARD Sounds. Ein anderer Beitrag lautet exemplarisch: "Susanne macht sogar ragebait sympathisch."
Tatsächlich gehört "Ragebait" zu den drei Finalisten für das Jugendwort des Jahres 2026. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern "rage" (Wut) und "bait" (Köder) zusammen. Gemeint sind vor allem Beiträge in sozialen Netzwerken, die Menschen gezielt provozieren oder verärgern sollen, damit sie möglichst viele Kommentare und Reaktionen hinterlassen. Das sorgt wiederum für Aufmerksamkeit und Reichweite.
Genau mit diesem Prinzip spielt auch Daubners vermeintliche Verkündung, allerdings auf humorvolle Weise. Die Zuschauer erwarten die Bekanntgabe des Jugendwortes, werden stattdessen aber an der Nase herumgeführt. Ob die "Tagesschau" damit tatsächlich einen versteckten Hinweis auf den Sieger eingebaut hat oder die Fans lediglich den gelungenen Scherz kommentieren, bleibt offen.
Jugendwort-Videos mit Susanne Daubner sind längst Kult
Dass Daubner mit ihren Ausflügen in die Jugendsprache für Begeisterung sorgt, ist kein neues Phänomen. Seit Jahren präsentiert sie regelmäßig die Kandidaten für das Jugendwort des Jahres. Gerade der Kontrast zwischen ihrer gewohnt sachlichen Nachrichtenstimme und Ausdrücken aus der Internet- und Jugendkultur kommt seit Jahren sehr gut beim Publikum an.
Zwischenzeitlich hatte die Sprecherin 2024 sogar angekündigt, die Aufgabe anderen überlassen zu wollen. Nach zahlreichen Reaktionen ihrer Fans kehrte sie jedoch zurück. Inzwischen gehören die Clips mit Daubner zu den festen Höhepunkten des Social-Media-Auftritts der "Tagesschau".
Die tatsächliche Entscheidung fällt am Samstag, 10. Oktober. Drei Begriffe haben es in die Endrunde geschafft: "Crashout", "Ragebait" und "Peak". Während "Crashout" für einen emotionalen Ausbruch steht, beschreibt "Peak" etwas, das als besonders gut oder herausragend gilt.
(dr/spot)


