Neurologische StimmstörungBittere Wahrheit: „Wir sind Helden“-Sängerin kann seit Jahren nicht mehr singen

Wegen einer Stimmstörung musste Judith Holofernes das Singen aufgeben.
„Wir sind Helden“-Star Judith Holofernes kann seit Jahren nicht mehr singen.
Sebastian Gollnow/dpa

Jetzt erklärt sie, warum sie keine Konzerte mehr spielt!
Mit Songs wie „Nur ein Wort“ und „Denkmal“ sind Judith Holofernes und die Band „Wir sind Helden“ in den frühen 2000ern berühmt geworden. Doch seit Jahren ist es musikalisch still um die Sängerin geworden – und das hat einen Grund, wie die 49-Jährige im ZDF-Magazin „Volle Kanne“ verrät.

„Das war sehr traurig“: Judith Holofernes kann nicht mehr singen

2019 war sie noch bei der Vox-Show „Sing meinen Song“ dabei, doch mittlerweile musste sie das Singen aufgeben. „Ich musste meine Solokarriere, die ich auch sehr geliebt habe, sozusagen abbrechen“, sagt sie jetzt in der ZDF-Sendung „Volle Kanne”. Seit mittlerweile acht Jahren kann sie nicht mehr auftreten, so Judith Holofernes. Sie könne nicht mehr mit ihrer Stimme arbeiten. „Das war sehr traurig.“

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Es handle sich wahrscheinlich um eine neurologische Stimmstörung, so Holofernes. Es sei dabei ungeklärt, ob diese mit einer Hirnhautentzündung zusammenhängt, die sie wahrscheinlich im selben Jahr gehabt habe.

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Das macht „Wir sind Helden“-Sängerin Judith Holofernes heute

Sie habe bereits alles Mögliche gemacht und versuche, dranzubleiben, habe sich inzwischen aber auch entspannt und versuche, „nicht zu krampfen“, sagte die 49-Jährige. Darum lebt sie ihre Kreativität nun anders aus. Sie ist inzwischen vor allem als Autorin tätig. In ihrem neuesten Buch „Hummelhirn“ blickt sie etwa auf ihre Kindheit zurück.

Verwendete Quellen: ZDF „Volle Kanne“ und dpa