Nach Fan-KritikJetzt erklärt Helene Fischer die teuren Konzerttickets

Helene Fischer auf großer Tour!
Helene Fischer auf großer Tour!
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Bei Helene Fischer wird einem gleich doppelt schwindelig!
Auf der Bühne schwebt sie in luftiger Höhe durchs Stadion – an der Ticketkasse geht es für viele Fans ebenfalls hoch hinaus. Warum ihre Konzerte so teuer sind, erklärt die Schlagerqueen jetzt selbst.

Die Ticketpreise für große Konzertproduktionen sorgen immer wieder für Diskussionen – auch bei Helene Fischer. Für viele Fans sind die Eintrittskarten alles andere als günstig. Jetzt hat die Sängerin selbst Stellung bezogen und erklärt, warum ihre Live-Shows so kostenintensiv sind.

Helene Fischer muss auch das Personal hinter der Bühne zahlen

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Zum Abschluss ihrer großen 360-Grad-Stadiontour hat sich Helene Fischer am Freitagabend in den ARD-„Tagesthemen“ den kritischen Fragen von Moderator Ingo Zamperoni gestellt. Im Mittelpunkt: die hohen Eintrittspreise ihrer Konzerte – ein Thema, das Fans seit Monaten kontrovers diskutieren.

Zamperoni wollte wissen, ob Konzerte dieser Größenordnung nicht Gefahr liefen, zu einem Luxusgut zu werden, das sich nur noch Wohlhabende leisten können. Helene Fischer zeigte Verständnis für die Debatte – machte aber auch deutlich, warum ihre Shows inzwischen so teuer sind.

Helene Fischer in der ARD

Die Sängerin verwies auf die enormen Produktionskosten hinter ihrer Stadiontour. Hunderte Menschen seien an einer Show beteiligt – von Musikern und Tänzern über Techniker bis hin zu Bühnenbau, Logistik und Sicherheit. Hinzu kämen gestiegene Materialkosten für die aufwendigen Bühnenbilder und die spektakuläre Inszenierung.

Gleichzeitig hofft sie, dass die Entwicklung nicht immer so weitergeht. „Ich hoffe in der Zukunft, dass es nicht weiter explodiert. Man sieht ja, die Menschen sind es wohl bereit zu zahlen – auch wenn es heißt: ‘Okay, ich gönne mir heute einen exklusiven Abend und ja, ich muss einmal in die Tasche greifen, aber das ist es mir wert.’

Besonders bewegt zeigt sich die Sängerin, wenn sie hört, welche Opfer manche Fans für einen Konzertbesuch bringen. Manche würden über Jahre Geld zurücklegen oder sogar auf ihren Urlaub verzichten, um sie live erleben zu können. Bei diesen Geschichten ginge ihr „richtig das Herz auf“, sagte Fischer. Gerade deshalb denke ihr Team ständig darüber nach, wie man mit dem Thema Ticketpreise umgehe. Gleichzeitig könne man die Realität nicht ignorieren: „Alles ist teurer geworden.“

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Für die 40-Jährige ist ein Konzert deshalb mehr als nur ein Abend Unterhaltung. Das gemeinsame Erlebnis helfe vielen Menschen dabei, den Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen. Aus Fan-Nachrichten wisse sie, dass viele Besucher noch lange von diesen Momenten zehrten – manchmal sogar mehr als von einer Urlaubsreise.

Mit dem Konzert in der Münchner Allianz-Arena endete am Freitag ihre große Stadiontour. Insgesamt spielte Helene Fischer 15 Shows vor rund 750.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Tour markierte zugleich ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum und ihre Rückkehr in die Stadien nach einer mehrjährigen Live-Pause.

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Wer keine Tickets ergattern konnte, bekommt später noch eine zweite Chance: Die Konzerte wurden für einen Konzertfilm aufgezeichnet. Auch Helene Fischer selbst freut sich darauf – nicht zuletzt, um die Dimensionen ihrer bislang größten Tour im Nachhinein noch einmal auf sich wirken zu lassen.

Verwendete Quellen: ARD