Ex-Sommerhaus-Star startet bei OnlyFans durch„Es ist keine Prostitution” – Sarah Kern verteidigt neuen Erotik-Content

von Miriam Bukowski, Timo Buschhausen und Denise Gatzweiler

Sarah Kern (57) erfindet sich neu!
Die Designerin verdient jetzt Geld mit sexy Bildern und erotischen Chats im Netz. Doch hinter ihrem neuen Job steckt für sie viel mehr als nur ein lukratives Geschäftsmodell, wie sie im Video verrät.

„Ich mache OnlyFans und da stehe ich auch dazu”

Noch vor Kurzem hätte sie selbst nicht geglaubt, dass ihr Arbeitstag einmal so aussieht. Sarah Kern posiert auf Malta für erotische Fotos, chattet mit meist männlichen Fans und spricht erstaunlich offen über Lust, Geld und ihre neu entdeckte Weiblichkeit. Die 57-Jährige steht dazu, dass sie jetzt mit Sexy-Sein im Netz Geld verdient.

Für rund 17 Euro im Monat können Fans ihren Kanal abonnieren. Dass manche Menschen darüber urteilen, weiß sie genau. Zu alt? Pleite? All diese Fragen kennt die Modedesignerin längst. Ihre Antwort darauf fällt allerdings deutlich aus. „Ich mache OnlyFans und da stehe ich auch dazu”, sagt sie im RTL-Interview: „Ich glaube, wenn du das machst, muss man auch dazu stehen. Und das tue ich. Das macht mir richtig Spaß. Ohne Witz, ich hätte das nie im Leben für möglich gehalten. Und es ist keine Prostitution, weil es fasst mich ja keiner haptisch an.”

Gleichzeitig macht sie keinen Hehl daraus, dass der finanzielle Reiz eine Rolle spielt. „Man kann da wirklich viel Geld machen”, erklärt die Unternehmerin. Auch wenn sie nicht unbedingt darauf angewiesen ist. Nach Steuerschulden, Umsatzproblemen und einer Insolvenz hat sich die ehemalige „Das Sommerhaus der Stars”-Kandidatin wieder aufgerappelt. Heute arbeitet sie als Luxus-Immobilienmaklerin auf Malta, Zypern und Mallorca und plant zudem ein Comeback als Designerin im Homeshopping.

Sarah Kern findet ihre Weiblichkeit wieder

Der Erotik-Job hat bei ihr offenbar etwas ausgelöst, das lange verschwunden war. Nach der Trennung von Ex-Freund Tobias Pankow vor zwei Jahren habe sie die Lust an der Lust verloren. Durch die sexy Bilder und die Chats mit Männern sei dieses Gefühl zurückgekommen.

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Auch Tobias unterstützt sie. Am Telefon sagt er uns, wenn es jemand machen könne, dann Sarah: „Es ist ja heutzutage total gesellschaftsfähig und wer das machen kann, der soll es machen. Ich finde es toll und drücke ihr da wirklich die Daumen.” Ganz grenzenlos will die 57-Jährige ihren neuen Weg trotzdem nicht gehen. Was genau sie auf ihrem Kanal macht, verrät sie nicht. Nur so viel: Hochgeschlossener Rollkragenpullover sei dort nicht der Look. Ihre Grenzen kenne sie noch nicht komplett, sagt sie. Alles, was „widerlich” sei, komme für sie aber nicht infrage.

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Geld bedeutet für Sarah Kern Freiheit

Vor einigen Jahren wäre dieser Schritt für Sarah Kern nicht infrage gekommen. Heute sieht sie das anders. Ihr jüngster Sohn Romeo ist 18, ihr ältester Sohn Olivier 33. Beide wissen von ihrem neuen Job, wollen aber offenbar nicht groß darüber sprechen. Für die Mutter ist genau das der Punkt. Solange ein Kind noch zur Schule gegangen wäre, hätte sie diesen Weg nicht gewählt.

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Dann wird es plötzlich emotional. Als Sarah auf ihre Scheidung von Otto Kern zurückblickt, kämpft sie mit den Tränen. Sie erzählt, dass sie damals als alleinerziehende Mutter ohne Geld des Multimillionärs weitergemacht habe. Für sie sei es immer wichtig gewesen, ihr eigenes Geld zu verdienen.

Heute bedeutet Geld für sie nicht mehr Helikopter, Privatjet oder Luxusboot. Sie sagt: „Geld bedeutet Freiheit. Punkt.” Ihr Traum ist bescheidener geworden. Ein Häuschen auf Zypern würde ihr reichen.

Verwendete Quellen: RTL