Kurz vor ihrem TodDolly Parton soll heimlich zur Krebstherapie nach Frankfurt geflogen sein

Dolly Parton arrives at the 51st annual Academy of Country Music Awards at the MGM Grand Garden Arena on Sunday, April 3, 2016, in Las Vegas. (Photo by Jordan Strauss/Invision/AP)
Dolly Parton starb am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren an Krebs. Rund ein Jahr zuvor soll die Country-Legende für eine experimentelle Behandlung heimlich nach Frankfurt gereist sein. (Archiv)
picture alliance / Jordan Strauss/Invision/AP
von Martina Lewinski

Was geschah im letzten Lebensjahr von Dolly Parton?
Die Country-Legende hielt ihre Krebserkrankung weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Jetzt werden neue Details bekannt: Rund ein Jahr vor ihrem Tod soll Parton heimlich mit einem Privatjet nach Frankfurt geflogen sein, um sich dort einer experimentellen Krebstherapie zu unterziehen.

Dolly Parton soll eine Woche in Deutschland geblieben sein

Nach Informationen von TMZ reiste die Sängerin gezielt für die medizinische Behandlung nach Frankfurt. Rund eine Woche soll sich Parton in Deutschland aufgehalten haben, bevor sie wieder in die USA zurückkehrte.

Was genau in Frankfurt passiert sein soll, ist allerdings nicht bekannt. Weder die Klinik noch die behandelnden Ärzte oder das konkrete Verfahren werden in dem Bericht genannt. Auch welche Form von Krebs Parton hatte, wurde bislang nicht öffentlich gemacht.

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Eine offizielle Bestätigung ihrer Familie oder ihres Managements für die angebliche Behandlung in Frankfurt liegt bislang ebenfalls nicht vor. Die Angaben zur Deutschland-Reise stützen sich derzeit auf die anonymen Quellen von TMZ.

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Was bedeutet „experimentelle Krebstherapie“?

Was TMZ mit einer „experimentellen Krebstherapie“ konkret meint, bleibt bislang offen. Der Begriff kann in der Krebsmedizin ganz unterschiedliche Behandlungen umfassen, die noch nicht zur üblichen Standardtherapie für eine bestimmte Erkrankung gehören.

Dazu können beispielsweise neue Medikamente oder Wirkstoffkombinationen zählen, die im Rahmen klinischer Studien untersucht werden. Auch neuartige Immuntherapien oder individuell auf bestimmte Eigenschaften eines Tumors zugeschnittene Behandlungsansätze können darunterfallen.

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„Experimentell“ bedeutet dabei nicht automatisch, dass eine Therapie besonders erfolgversprechend oder grundsätzlich riskant ist. Vielmehr ist ihre Wirksamkeit oder ihr Nutzen für den jeweiligen Einsatz möglicherweise noch nicht ausreichend untersucht, um bereits zur etablierten Standardbehandlung zu gehören. Solche Therapien werden deshalb häufig unter besonders kontrollierten Bedingungen, etwa im Rahmen klinischer Studien, eingesetzt.

Was davon auf Dolly Parton zutraf, ist völlig unklar. TMZ nennt weder das konkrete Verfahren noch die Klinik oder die Krebsart, wegen der die Sängerin behandelt worden sein soll. Aus der Bezeichnung „experimentelle Krebstherapie“ allein lässt sich deshalb nicht ableiten, welche Behandlung sie in Frankfurt möglicherweise erhalten hat.

Dolly Parton starb mit 80 Jahren an Krebs

Bestätigt ist hingegen, dass Dolly Parton am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren starb. Ihr Team erklärte damals, die Sängerin sei nach einem kurzen Kampf gegen Krebs im Vanderbilt-Ingram Cancer Center in Nashville im Kreis ihrer Angehörigen gestorben.

Welche Krebsart bei ihr diagnostiziert worden war, wurde nicht bekannt gegeben. Noch wenige Tage vor ihrem Tod hatte Parton öffentlich lediglich von gesundheitlichen Problemen gesprochen.

Ihr Tod kam selbst für Menschen aus ihrem engeren Umfeld überraschend. Nach Informationen von TMZ wussten Angehörige zwar von ihren gesundheitlichen Problemen, rechneten bei ihrem letzten Krankenhausaufenthalt zunächst aber damit, dass sie sich wieder erholen würde.

Viele Fragen zu ihrer Reise nach Frankfurt bleiben offen

Die angebliche Reise nach Frankfurt wirft damit ein neues Licht auf Dolly Partons letztes Lebensjahr. Offen bleibt allerdings, was genau die Sängerin damals nach Deutschland führte und welche Hoffnungen sie mit der Behandlung verband.

Ihre Familie und ihr Management haben sich zu dem Bericht bislang nicht öffentlich geäußert. Damit bleibt die Reise nach Frankfurt vorerst ein geheimnisvolles Kapitel in Partons letztem, weitgehend privat geführten Kampf gegen den Krebs.

Verwendete Quellen: TMZ, CBS News, abc7ny