Auftritte werden weiter verschobenComedian Torsten Sträter macht Tumorerkrankung öffentlich

„Stattdessen ein Tumor”
Mitte Januar sagt Torsten Sträter (59) kurzfristig alle Termine bis Ende März ab. Was mit dem beliebten Komiker (aktuelles Programm „Mach mal das große Licht an”) los ist, erfährt man nicht. Am Dienstag (14. April) meldet er sich nun selbst zu Wort – die Nachricht trifft seine Fans eiskalt.
Torsten Sträter: „Es sind keine Depressionen”
„Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist. Ich kann Sie einerseits beruhigen: Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur”, schreibt der 59-Jährige am Dienstag (14. April) auf seiner Webseite.
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Glücklicherweise befände er sich „in den Händen überaus fähiger Ärztinnen und Ärzte.” Seit Wochen werde er engmaschig und kompetent überwacht. „Und zwar so intensiv, dass ich kaum die Möglichkeit hätte, meine geliebten Auftritte wahrzunehmen.”
Rückkehr auf die Bühne im Mai
Um seinen Fans die Sorgen um sich zu nehmen, verkündet er aber auch gute Nachrichten: „Im Mai sieht’s schon ganz anders aus. Da werden wir uns sehen, und darauf freue ich mich sehr.” Sogar um Verzeihung bittet er: „Und verzeihen Sie, dass Sie so lange nichts von mir gehört haben. Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass derartige Erkrankungen dazu führen, dass man sich um nichts anderes kümmert und erst einmal für nichts anderes einen Kopf hat.”
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Sträter kündigt gleichzeitig an, keine weiteren Statements zu seiner Erkrankung abzugeben und bittet um Beachtung seiner Privatsphäre. Die aktuelle Behandlung habe er gut vertragen. „Wenn man davon absieht, dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte. Der wächst aber gerade nach, und vermutlich werden Bärte generell überschätzt”, schreibt er in der typischen Sträter-Art, für die seine Fans ihn feiern.
Sträter schließt nach Sträter-Art: Er bringt alle zum Lachen
Damit es ihm auch wirklich alle glauben, schreibt er die nächsten Worte fett gedruckt: „Also: Wir sehen uns im Mai.” Der Komiker ist absolut positiv gestimmt, was seine Genesung angeht.
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Augenzwinkernd kündigt er noch an: „Und bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich in meiner Show aus Erholungsgründen statt der üblichen drei Stunden vielleicht lediglich zwei Stunden vierzig spiele.“ Nach dem eiskalten Schock, dass er einen Tumor hat, sorgt er am Ende also doch wieder für einen Lacher.
In den 1990er Jahren litt der gebürtige Dortmunder an Depressionen, ist seit einiger Zeit Schirmherr der Deutschen Depressionsliga e.V. (DDL). Viele Fans hatten nach der Absage seiner Termine im Januar einen Rückfall befürchtet. Mit einem Tumor hat aber wohl kaum jemand gerechnet. Wir wünschen von Herzen gute Genesung!
Verwendete Quellen: Torsten Sträter, DDL


