„Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause”Bushido spricht über seine größte Angst – dann kämpft er mit den Tränen

„Mein größter Albtraum ist es, euch irgendwann nicht wiederzusehen.“ 
Eigentlich wollen Anna-Maria und Anis Ferchichi in der neuen Folge ihres RTL+-Podcasts Fragen ihrer Hörerinnen und Hörer beantworten. Doch schon nach kurzer Zeit wird das Gespräch so persönlich und emotional, dass Bushido eine Pause braucht.

Anna-Maria und Anis Ferchichi sprechen über den Tod

Es sollte eine lockere Fragerunde werden. Doch weit kommen Anna-Maria Ferchichi und ihr Ehemann Anis, besser bekannt als Bushido, in der neuen Folge ihres RTL+-Podcasts „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ nicht. Denn eine Frage bringt den Rapper emotional an seine Grenzen: Was glaubt er, passiert nach dem Tod?

Zunächst versucht Bushido, seine Gedanken möglichst sachlich zu erklären. Eine konkrete Vorstellung vom Jenseits habe er nicht. Dennoch ist er überzeugt: „Tief im Inneren glaube ich, dass da was ist.“ Was genau nach dem Tod kommt, könne niemand wissen. Mit Berichten über Nahtoderfahrungen oder klassischen Bildern vom Jenseits könne er wenig anfangen. Stattdessen habe er einen ganz persönlichen Wunsch: „Dass ich all diese Menschen, die ich liebe und verloren habe, wiedersehe.“ Anna-Maria macht deutlich, dass seine Gedanken auch mit seinen persönlichen Erfahrungen zusammenhängen: „Du hast ja auch schon einige, die da auf dich warten. Du hast wahrscheinlich bei dem, worüber du gerade sprichst, ein ganz anderes Gefühl als vielleicht Leute, die diesen Wunsch gar nicht kennen.“

Besonders der Tod seiner Mutter beschäftigt den Rapper bis heute. Sie sei vor 13 Jahren gestorben. Seitdem wünsche er sich immer wieder, von ihr zu träumen. Doch das sei nur sehr selten passiert. „Ich kann mich vielleicht an zwei Mal erinnern“, erzählt Bushido. Selbst diese wenigen Träume hätten ihm nicht nur Trost gespendet. Im Gegenteil: „Es war sogar noch viel schlimmer, weil man trotzdem wusste, dass es nur ein Traum ist.“ Während Bushido darüber spricht, wird seine Stimme immer emotionaler. Anna-Maria bemerkt, wie schwer ihm das Thema fällt, und übernimmt kurz das Gespräch: „Ich rede kurz weiter, damit du Luft holen kannst.“

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Bushido muss das Gespräch abbrechen

Doch nicht nur die Trauer um bereits verstorbene Angehörige macht Bushido zu schaffen. Noch größer ist offenbar seine Angst vor dem Gedanken, eines Tages für immer von Anna-Maria und den gemeinsamen Kindern getrennt zu sein. „Das seid einfach ihr. Du und die Kinder“, sagt er zu seiner Frau. Weil seine Familie ihm so wichtig sei und er sie so sehr liebe, gebe es immer wieder kurze Momente, in denen ihn die Endlichkeit des Lebens treffe.

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„Ab und zu habe ich so eine kleine Sekunde, wo ich mir denke: Wow, irgendwann nicht mehr mit euch zusammen zu leben“, gesteht Bushido. Dabei gehe es ihm nicht in erster Linie um die Angst, ein Familienmitglied zu verlieren, sondern um den eigenen Tod und den Abschied von seinen Liebsten. Seine größte Sorge formuliert der Rapper schließlich ganz offen: „Mein größter Albtraum ist es wirklich, euch irgendwann nicht wiederzusehen.“ Der DSDS-Juror stellt jedoch klar, dass diese Gedanken nicht dauerhaft seinen Alltag bestimmen. Es seien kurze Momente, die ihn traurig machten. Dennoch zeigen seine Worte, wie tief die Angst vor einem endgültigen Abschied in ihm sitzt.

Am Ende wird es Bushido schließlich zu viel. „Ich glaube, ich brauche eine kleine Pause“, sagt der Rapper. Die beiden hätten zwei sehr schwierige Themen besprochen, erklärt er, bevor er die Folge früher als geplant beendet. „Ich muss mal kurz rausgehen“, erklärt er. Und vor allem brauche er nun die Nähe seiner Familie: „Ich muss, glaube ich, mal kurz dich und Aaliyah in den Arm nehmen.“

Verwendete Quellen: Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi – der Bushido-Podcast, RTL+