Hoher Besuch im Podcaststudio von Anna-Maria und Bushido„Dann habe ich angefangen zu weinen“ – Aaliyah Ferchichi über die Kehrseiten des Ruhms ihrer Eltern

Immer im Rampenlicht.
Aaliyah Ferchichi führt ein privilegiertes Leben und ist dafür dankbar. Gleichzeitig bringt die Bekanntheit ihrer Eltern aber auch besondere Herausforderungen mit sich. In der neuen Folge des RTL+-Podcasts „Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi“ spricht die älteste Tochter des Paares offen darüber, wie sie mit Vorurteilen umgeht. Und was es für sie bedeutet, mit berühmten Eltern aufzuwachsen.

Anna-Maria Ferchichi und Bushido haben Tochter Aaliyah zu Gast im Podcast

Als Tochter von Anna-Maria Ferchichi und Rapper Bushido, der mit bürgerlichem Namen Anis Ferchichi heißt, ist Aaliyah schon früh mit einem Leben in der Öffentlichkeit konfrontiert worden. Der 14-Jährigen ist bewusst, dass ihre Familie viele Möglichkeiten hat, die andere nicht haben. Besonders dankbar sei sie dafür, dass ihre Eltern aufgrund ihrer Berufe viel Zeit zu Hause verbringen könnten. Dennoch habe die Bekanntheit der Familie auch Schattenseiten. „Ihr könnt uns vieles ermöglichen. Aber manchmal, in der Schule, wird man halt geärgert dafür“, erzählt Aaliyah im Gespräch mit ihren Eltern.

Ein Erlebnis aus ihrer Schulzeit in Berlin ist Aaliyah besonders in Erinnerung geblieben. Damals sei sie erst in der dritten oder vierten Klasse gewesen. „Da war ich an der Schule, so an der Schlange, und Sechstklässler haben so schlecht über dich geredet, als du schwanger warst. Dann habe ich auch angefangen zu weinen“, erinnert sie sich im Podcast. Aaliyah wandte sich daraufhin an ihre Lehrerin. Der betreffende Schüler habe sich später bei ihr entschuldigen müssen.

Doch nicht nur die Reaktionen ihrer Mitschüler beschäftigten Aaliyah. Auch bei manchen neuen Bekanntschaften war sie sich zunächst unsicher, ob das Interesse wirklich ihr als Person galt. „Da gab es immer so ältere Mädchen, die wollten immer mit mir befreundet sein, aber ich kannte die halt gar nicht“, erzählt die 14-Jährige. Die Mädchen hätten sie behandelt, als seien sie bereits eng miteinander befreundet: „Aber ich wusste am Anfang gar nicht mal deren Namen.”

„Mich macht das schon ein bisschen traurig“

Inzwischen lebt die Familie in München. Die Kinder besuchen dort eine neue Schule. Doch auch nach dem Umzug verschwanden die Vorurteile nicht sofort. Aaliyah berichtet, einige Mädchen hätten behauptet, sie bereits persönlich zu kennen oder sogar mit ihr essen gewesen zu sein. Das habe jedoch nicht gestimmt. Mit ihren englischsprachigen Mitschülern sei der Start zunächst einfacher gewesen. „Die englischen Leute, die Papa nicht so kennen, die waren am ersten Tag richtig nett zu mir“, erzählt sie. Bei den deutschen Mitschülern habe es dagegen einige Tage gedauert, bis sie miteinander warm geworden seien.

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An ihrer neuen Schule sei sie zudem anfangs für arrogant gehalten worden. Einige hätten offenbar geglaubt, sie halte sich wegen ihrer bekannten Eltern für etwas Besseres. Ein Vorurteil, das die Schülerin verletzt: „Mich macht das schon ein bisschen traurig, weil ich bin so halt nicht.“ Sie wünsche sich, nicht aufgrund ihrer Familie vorschnell beurteilt zu werden: „Die sollten mich erst mal kennenlernen, wie jeden anderen.”

In ihrer neuen Heimat hat sich Aaliyah inzwischen trotzdem gut eingelebt. Sie habe viele Freunde gefunden und fühle sich auch in Grünwald wohl. Nach der ersten Eingewöhnungszeit scheint sie also angekommen zu sein. Auch wenn das Thema Internat nach wie vor nicht ganz vom Tisch ist, was ebenfalls in der brandneuen Folge zur Sprache kommt.

Verwendete Quellen: RTL+