Neuer Zoff im britischen KönigshausPrinz Harry übernachtet doch nicht im Buckingham-Palast

Der britische Palast widerspricht Harry – wo übernachtet der Prinz wirklich?
Eigentlich schien alles geklärt. Prinz Harry sollte bei seinem Besuch in London im Buckingham-Palast unterkommen. Doch jetzt zog der Palast das Angebot zurück, weil der Herzog von Sussex zu spät reagiert habe.
Annäherung zwischen Prinz Harry und Königshaus gefährdet
Jetzt ist es amtlich: Prinz Harry (41) wird während seines Besuchs in Großbritannien nicht im Buckingham-Palast übernachten. Damit endet ein tagelanges Hin und Her – ausgerechnet am Morgen, an dem Harrys Team noch das Gegenteil verkündet hatte. Der Herzog von Sussex habe eine entsprechende Einladung von König Charles III. (77) angenommen, hieß es zunächst. Wenige Stunden später stellte der Palast klar: Daraus wird nichts, wie die BBC berichtet.
Nach Angaben von Palastquellen hatte Harry das Angebot einer Unterkunft in einer königlichen Residenz nicht fristgerecht angenommen – die Frist lief am Ende der vergangenen Woche ab. Übers Wochenende sei ihm mitgeteilt worden, dass eine Übernachtung im Buckingham-Palast nun nicht mehr möglich sei. Der Palast benötige eine gewisse Mindestvorlaufzeit, um einen Gast unterzubringen und das nötige Personal des königlichen Haushalts bereitzustellen.

„Zurückgezogen” und enttäuscht
Harrys Seite sieht die Sache anders. Trotz der eigenen Ankündigung vom Morgen sei das Angebot „zurückgezogen” worden, erklärte ein Sprecher des Prinzen laut dem britischen Sender. Eine Entscheidung, die man als enttäuschend empfinde.
Im Kern dreht sie sich nicht um ein Gästezimmer, sondern um Sicherheit: Der vom Steuerzahler finanzierte Polizeischutz für Harry und seine Familie steht seit Tagen im Zentrum eines zähen Ringens. Die Daily Mail berichtete zuletzt, die Verhandlungen hätten den Herzog zu Tränen gerührt. Seit seinem Rückzug als arbeitendes Mitglied der Royal Family im Jahr 2020 genießt der 40-Jährige in Großbritannien keinen automatisch vom Staat finanzierten Polizeischutz mehr. Im vergangenen Jahr scheiterte er mit einer Klage gegen diese Entscheidung. Auch ein neuer Antrag auf staatlichen Personenschutz wurde zuletzt abgelehnt.
Im Video: Das 55-Minuten-Treffen zwischen Prinz Harry und König Charles
Harry kommt ohne Meghan und die Kinder
Fest steht: Nach London reist Harry allein. Herzogin Meghan (44) sowie die gemeinsamen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) bleiben zunächst fern, nachdem feststand, dass die Familie keinen steuerfinanzierten Polizeischutz erhält. Möglich ist aber, dass Meghan und die Kinder später in der Woche in Birmingham dazustoßen, wo im kommenden Jahr die Invictus Games ausgetragen werden. Für den Wettbewerb und mehrere wohltätige Termine ist Harry überhaupt angereist.
In Birmingham will der Herzog dem BBC-Bericht zufolge das Kinderkrankenhaus der Stadt sowie das National Exhibition Centre besuchen, den künftigen Austragungsort der Spiele. Für den späteren Teil der Reise war zudem ein Abstecher nach Althorp im Gespräch – dem Familiensitz von Harrys Mutter Diana (1961-1997). Dort, so hieß es, wollte er Frau und Kinder zu ihrem privaten Grab führen. Ob König Charles bei alldem seine beiden Enkel wiedersieht, die er seit vier Jahren nicht persönlich getroffen hat, ist offen.
Verwendete Quellen: Spot on News, news.sky.com


