Dieser Abschiedsgruß überraschtTrauerkranz für König Harald V. von Norwegen verrät Familiengeheimnis

Vier Namen – und einer sticht sofort heraus!
Beim letzten Abschied von König Harald V. entdeckt man auf dem Trauerkranz seiner engsten Familie ein Detail, das sonst eher hinter Palastmauern bleibt. Ausgerechnet sein Enkel Prinz Sverre Magnus sorgt für die Überraschung.
„Magnus”? Dieser Name auf König Haralds Trauerkranz sorgt für Irritation
Ganz Norwegen schaut am 9. September nach Oslo. Nur zwölf Tage nach dem Tod von König Harald V. (†89) nimmt das Land Abschied von seinem langjährigen Monarchen – ebenso wie seine Familie. Besonders persönlich sind die Trauerkränze, die neben seinem Sarg im Osloer Dom stehen. Während sich Königin Sonja auf ihrer Schleife für das „gute Leben“ bedankt, wählt Haakons Familie nur ein einziges Wort: „Danke”. Ein letzter, ganz persönlicher Gruß an Harald – der bei genauerem Hinsehen ein kleines Familiengeheimnis verrät.
Denn der Trauerkranz seiner engsten Angehörigen ist mit vier Namen unterschrieben: „Haakon, Mette, Ingrid und Magnus“. Die ersten drei Namen dürften schnell zuzuordnen sein. Doch wer ist Magnus? Die überraschende Antwort: Gemeint ist Prinz Sverre Magnus (20), Haralds Enkel. Im privaten Familienkreis wird der Prinz offenbar nur bei seinem zweiten Vornamen gerufen, wie auch die Royal-Expertin Caroline Vagle von Se og Hør bestätigt.
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Prinz Sverre Magnus heißt hinter Palastmauern offenbar nur Magnus – aber warum?
Dass Prinz Sverre Magnus mit seinem zweiten Vornamen als Rufnamen aus der Reihe fällt, zeigen die anderen Namen auf dem Kranz. Sein Vater heißt vollständig Haakon Magnus – privat bleibt es aber bei Haakon. Aus Mette-Marit wird Mette, aus Ingrid Alexandra schlicht Ingrid. Nur bei Sverre Magnus verschwindet der erste Vorname und der zweite bleibt stehen.
Warum sich ausgerechnet Magnus als Rufname durchgesetzt hat, weiß selbst Königshaus-Expertin Caroline Vagle nicht. „Ich weiß nicht, warum sie ihn einfach Magnus nennen“, erklärt sie bei Se og Hør. Soweit sie wisse, werde er aber bereits so genannt, seit er klein ist. „Wahrscheinlich ist es einfach der Name geworden, den sie für ihn verwenden“, mutmaßt die Expertin.

Auch Royal-Expertin Tove Taalesen unterstützt diese Annahme. In ihren Augen habe man bei dem Trauerkranz die privat üblichen Namen von Haralds Familie genutzt. Schließlich versteht sie den „Kranz als privaten Gruß der Familie an Ehemann, Vater und Großvater, nicht als offiziellen Gruß des Königshauses”.
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Prinz Sverre Magnus’ Vornamen haben beide königliche Tradition in Norwegen
Egal, ob „Sverre” oder „Magnus”: Hinter beiden Vornamen steckt allerdings jede Menge königliche Geschichte. Sverre Sigurdsson regierte das Land von 1184 bis 1202, wie Se og Hør berichtet. Auch Magnus ist seit Jahrhunderten als Königsname bekannt. Bei der Namenswahl für den Prinzen soll genau diese Tradition eine Rolle gespielt haben.
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Und Magnus verbindet den 20-Jährigen sogar direkt mit seinem Vater: Schließlich trägt auch König Haakon den Namen als zweiten Vornamen. Was bei ihm allerdings Haakon bleibt, wird bei seinem Sohn zum vertrauten Rufnamen innerhalb der Familie – ein Geheimnis, das nun mit dem letzten persönlichen Abschiedsgruß an König Harald V. sichtbar wird.
Verwendete Quellen: Norwegisches Königshaus, Se og Hør



