Geheimmission zwischen Schweden und NorwegenMilitärjets eskortieren Spenderorgan – war es für Mette-Marit?

Crown Princess Mette-Marit of Norway during the gala dinner at the Royal Palace in Oslo on June 23, 2025, as part of the presidential state visit to Norway. Photo by Abdullah Firas/ABACAPRESS.COM
 Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat aufgrund ihrer fortschreitenden Lungenfibrose eine Lungentransplantation erhalten.
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Heimlicher Transport!
Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe von Kronprinzessin Mette-Marits Lungentransplantation sorgt ein Bericht aus Schweden für Aufsehen. Demnach soll ein Spenderorgan unter Hochdruck nach Oslo gebracht worden sein. Sogar norwegische Militärjets sollen den Transport begleitet haben. War die Kronprinzessin die Empfängerin?

Verteidigungsministerium bestätigt Transport nicht

Ein geheimer Flug, Militärjets am Himmel und jede Menge offene Fragen. Wie die schwedische Zeitung Expressen berichtet, wurde in der vergangenen Woche ein Spenderorgan in einer dringenden Notfallmission von Schweden nach Norwegen geflogen. Nach Angaben der Zeitung soll die Lage so zeitkritisch gewesen sein, dass die Transportmaschine zeitweise sogar von norwegischen Militärjets eskortiert wurde, um keine Zeit zu verlieren.

Offiziell bestätigt ist der außergewöhnliche Einsatz bislang nicht. Weder das norwegische Verteidigungsministerium noch die mutmaßlich beteiligte Fluggesellschaft äußerten sich zu den Berichten.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die Geschichte aber aus einem anderen Grund. Erst vor Kurzem hatte das norwegische Königshaus bekannt gegeben, dass Kronprinzessin Mette-Marit (52) aufgrund ihrer fortschreitenden Lungenfibrose eine Lungentransplantation erhalten hat.

Ob das transportierte Organ tatsächlich für die Ehefrau von Kronprinz Haakon bestimmt war, bleibt bislang offen.

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Experte hält Zusammenhang für möglich

Der norwegische Lungenspezialist Olav Kåre Refvem erklärte gegenüber norwegischen Medien, dass zwischen der Verfügbarkeit eines geeigneten Spenderorgans und der eigentlichen Transplantation meist nur wenige Stunden liegen.

Genau deshalb könne ein Zusammenhang zwischen dem beschriebenen Transport und der Operation der Kronprinzessin nicht ausgeschlossen werden. Wann die Transplantation stattfand und aus welchem Land das Organ stammte, hat der norwegische Hof bisher nicht bekannt gegeben.

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Strenge Regeln verhindern Antworten

Auch von offizieller Seite sind kaum Informationen zu erwarten. Die skandinavische Organisation Scandiatransplant, die die Organvergabe in mehreren nordischen Ländern koordiniert, verweist auf strenge Datenschutz- und Geheimhaltungsvorschriften.
Eine Bestätigung oder ein Dementi zum möglichen Zusammenhang mit Mette-Marit gibt es daher nicht.

Fest steht nur: Für Patienten, die auf eine lebensrettende Lungentransplantation warten, zählt oft jede Minute. Und genau deshalb sind außergewöhnliche Transporte unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen keine Seltenheit.

Ob die spektakuläre Mission tatsächlich der norwegischen Kronprinzessin das Leben gerettet hat, bleibt vorerst eines der bestgehüteten Geheimnisse Skandinaviens.

Verwendete Quellen: Expressen