Er hoffte auf Lockerung seiner HaftbedingungenNächster Rückschlag für Mette-Marits Sohn! Marius Borg Høiby bleibt weiter im Hausarrest

Marius Borg Høiby (29) bleibt vorerst weiterhin unter Hausarrest!
Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hatte auf Lockerung seiner Haftbedingungen gehofft. Das zuständige Gericht entschied nun jedoch, die bestehenden Maßnahmen zu verlängern.
Gericht verlängert Marius Borg Høibys Untersuchungshaft
Marius Borg Høiby muss weitere vier Wochen in Untersuchungshaft bleiben, berichtet die norwegische Tageszeitung Verdens Gang. Das zuständige Gericht entschied am Montag, die Haft des 29-Jährigen bis zum 7. September zu verlängern. Høiby darf sie weiterhin in seinem Haus auf dem Anwesen Skaugum verbüßen – unter elektronischer Überwachung mit einer Fußfessel.

Vor der Entscheidung hatte Høiby auf eine Freilassung gehofft. Nach Angaben seines Verteidigers Petar Sekulic hatte es zuvor Signale vonseiten der Behörden gegeben, dass die Untersuchungshaft beendet und stattdessen eine sogenannte umgekehrte Gewaltalarmierung eingesetzt werden könnte. Sekulic erklärte vor Gericht, Høiby habe sogar konkrete Nachrichten erhalten, wonach die Fußfessel am Montag entfernt werden sollte. Die Staatsanwaltschaft widersprach allerdings der Darstellung, eine Freilassung sei bereits endgültig beschlossen gewesen.
Im Video: Gericht verurteilt Sohn von Mette-Marit wegen Vergewaltigung
Marius Borg Høiby ist verärgert nach der Entscheidung des Gerichts
Die Staatsanwaltschaft begründete die Verlängerung der Untersuchungshaft damit, dass aus ihrer Sicht weiterhin die Gefahr erneuter Gewaltdelikte bestehe. Zwar habe Høiby im vergangenen Monat das ihm auferlegte Alkohol- und Drogenverbot sowie die weiteren Bedingungen eingehalten. Für eine abschließende Bewertung sei dieser Zeitraum jedoch noch zu kurz. „Das ist nicht das, was ich mir wünsche”, erklärte der Royal-Spross, der im Juni unter anderem wegen Vergewaltigung zweier Frauen sowie Gewalt in engen Beziehungen verurteilt wurde, laut VG: „Es ist natürlich eine Belastung, das Haus nicht verlassen zu können. Nicht einkaufen gehen zu können und keine Freunde besuchen zu können. Auch wenn ich zu Hause sitze, sitze ich immer noch fest.”
Seit Mitte Juli darf Marius Borg Høiby seine Untersuchungshaft unter elektronischer Kontrolle auf Skaugum verbringen. Zuvor war er im Gefängnis Ila untergebracht. Er wurde im Juni zu vier Jahren Haft verurteilt, unter anderem wegen zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht. Da er jedoch Berufung eingelegt hat, ist das Urteil bisher nicht rechtskräftig.
Verwendete Quellen: Verdens Gang
































