Er spürt „gewisse Grundanspannung”Sorgen vor der WM! Thomas Hitzlsperger warnt vor USA-Reise

Ob diese Worte dem Bundestrainer gefallen?
Der Countdown zur WM-Nominierung läuft. Zwei Tage vorm DFB-Pokalfinale zwischen dem FC Bayern München und VfB Stuttgart, verkündet Nationaltrainer Julian Nagelsmann den vorläufigen Kader. Vorher spricht Thomas Hitzlsperger bei RTL.de über Deniz Undav, Nagelsmanns Entscheidung und die USA-Einreise.
Hitzlsperger-Klartext: Bei Deniz Undav darf nichts offenbleiben
Am 21. Mai zählt jedes Gefühl, jede Formkurve, jede Kabinen-Frage. Dann benennt Julian Nagelsmann seinen WM-Kader. Einer der spannendsten Fälle dabei ist Deniz Undav – der momentan beste deutsche Stürmer (43 Spiele/24 Tore).
Grund: Nach Nagelsmanns öffentlicher Kritik am Stuttgarter habe man gemerkt, „das kam jetzt nicht so gut an“. Zwar hätten Nagelsmann, Rudi Völler und Co. danach geglättet. Doch dem ARD-Experten reicht das nicht. Man könne „medial erst mal ein Pflaster drüber machen“. Entscheidend sei, ob Trainer und Spieler wirklich miteinander können.
Sportlich traut er Undav eine Rolle zu. Nicht zwingend immer von Beginn an. Aber als Joker, der „eingewechselt wird und ein Spiel entscheidet”.
Fest steht für den deutschen Meister von 2007 allerdings: Die Debatte sollte vor Deutschlands WM-Start (14. Juni gegen Curaçao) abgeräumt sein. Hitzlsperger warnt, sie dürfe „nicht während der WM fortgeführt werden“. Dann setzt er nach: „Sonst wird es problematisch.“
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Die USA-Reise wird zur Nervenprobe
Auch die USA-Reise bleibt heikel. „Ich habe Vorfreude. Ich freue mich auf Fußball“, schildert er. Doch der Visumsprozess als TV-Experte habe ihn merken lassen: „Das ist nicht ganz so einfach und trivial.“ In den USA spüre er eine „gewisse Grundanspannung“ und weiter „Das Leben ist nicht unbeschwert.“.
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Thomas Hitzlsperger: Deutschland lauert hinter den Topteams
Bei der WM 2026 zählt Hitzlsperger Argentinien, Spanien und Frankreich zu den Topfavoriten. Deutschland sieht er mit England dahinter. Potenzial? Ja. Titel? Nur, wenn auch die Großen wackeln.
Der Druck bleibt riesig. Hitzlsperger bringt es trocken auf den Punkt. 2014 waren die Deutschen Weltmeister. „Das müssen die heutigen noch werden.“ Mal sehen, ob das Team eine Überraschung schafft!
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche



