Weltmeister Pierre Littbarski spricht über seine große Liebe„Sie ist die Einzige, die so einen Verrückten wie mich aushalten kann“

Pierre Littbarski, Weltmeister 1990
Pierre Littbarski und Freundin Kerstin genießen mit Hund Struppi ihr Glück.
Privat

So offen hört man einen Weltmeister selten!
1990 wurde Pierre Littbarski (66) mit Trainer Franz Beckenbauer in einer magischen Nacht von Rom Weltmeister, die DFB-Elf gewann 1:0 gegen Argentinien. Inzwischen beschäftigt sich der Ex-Fußballer weit über den Fußball hinaus, mit anderen Dingen. Mit RTL.de spricht er offen über seine neue Liebe Kerstin. Und der Weltmeister zeigt, warum ihm der Kampf gegen Diabetes und Prostatakrebs so am Herzen liegt.

Pierre Littbarski schwärmt von Freundin Kerstin

Wenn Pierre Littbarski im RTL-Interview über seine Partnerin Kerstin spricht, klingt das nicht nach kurzer Liebelei. Es klingt nach Ankommen. Seit fünf Jahren sind die beiden bereits zusammen, wie Littbarski erzählt. Seine Lebenspartnerin sei „meine Begleiterin über Jahre schon im Geiste“, schwärmt der Weltmeister von 1990. Die beiden würden sich „schon super lange“ kennen. Jetzt habe es „halt geklappt“, dass sie zusammen sind.

In der Nähe von Heidelberg, genauer gesagt in Weinheim an der Bergstraße, genießen die beiden ihr Glück. „Das ist sehr gemütlich da. Und wir haben sehr viel Spaß“, schildert Littbarski.

Was Kerstin für ihn so besonders macht? Da muss er nicht lange überlegen. „Ich bin Widder und Widder ist sehr ungeduldig, sehr emotional und macht erst und denkt dann“, führt er aus. Kerstin sei dazu „der absolute Ausgleich“. Dann kommt dieser schöne Liebessatz: „Sie ist die Einzige, die so einen Verrückten wie mich aushalten kann.“
Auch eine Hochzeit schließt Pierre Littbarski nicht aus. „Unser Bund ist schon ganz fest“, erklärt er. Wenn beide irgendwann spüren, dass es die Verbindung „noch besser“ mache, „dann würden wir das machen“.

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Diabetes ist für Pierre Littbarski eine Herzensaufgabe

Während es auf privater Ebene läuft, engagiert sich Littbarski auch gesellschaftlich. Zum Beispiel wirbt er im Rahmen der Kampagne „nichts verpassen” für Prostatakrebsfrüherkennung. Ebenso macht er auch auf Diabetes aufmerksam, ist Trainer des FC Diabetologie. Über Christoph Daum sei er noch stärker in dieses Engagement eingebunden worden. Daum habe ihn gebeten, sein Traineramt beim FC Diabetologie für ihn zu übernehmen, „weil er es damals leider nicht mehr machen konnte durch seine Krankheit“.

Heute wirbt Littbarski für mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. Oft müsse man für die Diabetologie sogar „betteln“, erklärt er. Deshalb will er selbst etwas bewegen. Mit seinem Projekt „planet of legends“ plant er ein besonderes Sammlerstück mit einem Teil seines WM-Trikots von 1990. Ein Teil soll der Diabetes-Hilfe zugutekommen. Für mehr Aufklärung über Prostatakrebs unterstützt er zudem die „Nichts verpassen“-Kampagne.

Besonders der Tod von Christoph Daum hat Spuren hinterlassen. „Der hat gekämpft wie ein Löwe“, erinnert sich Littbarski. Und er weiß: Vorsorge ist manchmal unangenehm. Aber sie ist wichtig.

Sein Appell ist klar: „Wir müssen immer wieder auch die Menschen wachrütteln.“

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche