Drama im AtlantikBerliner Segler stirbt bei Transatlantik-Regatta

Segel-Yacht Walross 4
Ein Crew-Mitglied der deutschen Segel-Yacht „Walross 4” kommt bei der Transatlantik-Regatta ums Leben.
Reuters

Der Tod kommt auf hoher See.
Der Segelsport steht unter Schock. Bei der Transatlantik-Regatta kommt ein Crew-Mitglied der deutschen Segel-Yacht „Walross 4” bei einem Unfall an Bord ums Leben.

Rätselraten über Unfallursache

Die Yacht des Akademischen Segler-Vereins Berlin befand sich rund 2.800 Kilometer von der Küste entfernt, als das Unglück auf dem Weg von Lanzarote nach Antigua geschah. „Wir sind zutiefst erschüttert und trauern mit den Angehörigen”, teilte der ASV Berlin in einem Statement mit.

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Das betroffene Besatzungsmitglied sei nach dem Unfall an Bord im Rahmen einer koordinierten Rettungsaktion auf ein nahegelegenes Handelsschiff gebracht worden, starb jedoch später. Die verbleibende Besatzung der „Walross 4” werde auf dem Weg zu ihrem Zielhafen professionell betreut, berichtete der ASV Berlin weiter. Details zu dem Unfall und der Nationalität des Toten gab der Verein bislang nicht bekannt.

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Auch die Veranstalter der Transatlantik-Regatta trauern. „Im Namen des Royal Ocean Racing Club spreche ich der Familie, den Freunden und Angehörigen des Besatzungsmitglieds unser tiefstes Beileid aus. Unsere Gedanken sind in dieser äußerst schwierigen Zeit auch bei der Besatzung der Yacht. Wir möchten allen, die an der Notfallmaßnahme beteiligt waren, für ihre Professionalität danken”, sagte der RORC-Kommodore Deb Fish in einem Statement des RORC. (mli)

Verwendete Quellen: dpa, Royal Ocean Racing Club