Untersuchungen zur Todesursache eingeleitetPlötzlicher Tod mit 33 Jahren – Skisprung-Welt trauert um Grzegorz Mietus

Der polnische Skispringer Grzegorz Mietus ist im Alter von 33 Jahren gestorben
Grzegorz Mietus als aktiver Skispringer im Jahr 2009 (Archivbild)
picture alliance / Wagner | Ulrich Wagner

„Sehr trauriger Tag.”
Der frühere Skispringer Grzegorz Mietus ist gestorben, bestätigt der polnische Verband. Zu den Umständen des Todes des ehemaligen Junioren-WM-Medaillengewinners gibt es bislang keine offiziellen Details. Der 33-Jährige hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Trauer um Skispringer Grzegorz Mietus aus Polen

„Dies ist ein sehr trauriger Tag für das polnische Skispringen”, heißt es in einer Mitteilung des polnischen Skiverbandes am Samstag (4. Juli). Auch der Skisprung-Weltverband FIS äußert sich auf Instagram zu der tragischen Nachricht: „Ruhe in Frieden. Unsere Gedanken sind bei Grzegorz’ Familie.”

Woran der frühere polnische Skispringer Grzegorz Mietus mit gerade einmal 33 Jahren gestorben ist, ist bislang unklar. Offizielle Angaben zur Todesursache liegen zunächst nicht vor. Wie die Gazeta Krakowska berichtet, haben die zuständigen Stellen Untersuchungen aufgenommen.

Nach der Karriere arbeitete er als Trainer

Sein Weltcup-Debüt gab Mietus im Januar 2010 auf der Wielka Krokiew in seiner Heimatstadt Zakopane. Einen seiner größten Erfolge feierte er 2009 bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Gemeinsam mit Maciej Kot, Jakub Kot und Andrzej Zapotoczny gewann der Skispringer Team-Bronze von der Normalschanze.

Im Weltcup holte der Pole 2010 in Klingenthal seine ersten Punkte. Sein bestes Ergebnis gelang ihm im selben Jahr in Willingen, wo er Platz 20 belegte. Seine aktive Karriere beendete er 2016.

Dem Skispringen blieb Mietus auch nach seinem Abschied von der Schanze verbunden. Zuletzt arbeitete er als Trainer und gab seine Erfahrung an junge Athleten weiter.

Verwendete Quellen: SID, Gazeta Krakowska, Instagram