Beachvolleyball-Star Laura Ludwig total privat„Auf die Einschulung meines Sohnes freue ich mich tierisch”

Statt Beachvolleyball bald Sandkasten!
Noch drei Turniere, dann beendet Deutschlands Beachvolleyball-Queen Laura Ludwig (38) endgültig ihre beeindruckende Karriere. Einmal Olympia-Gold in Rio, Weltmeisterin 2017 und siebenmal Europameisterin. Im Gespräch mit RTL gibt Ludwig einen tiefen Einblick in ihr Seelenleben und spricht über ihre Zukunft.
Laura Ludwig über ihre Mama-Rolle
Gleich zu Beginn gibt Laura Ludwig offen zu, dass sie eigentlich erst mal „zur Ruhe“ kommen muss. Erst Dienstagnacht ist sie aus Paris zurückgekommen - von ihren Söhnen früh geweckt - hat sie auch deshalb wenig geschlafen. Trotzdem strahlt Deutschlands größter Beachvolleyball-Star gut gelaunt in die Kamera und es scheint, als habe sie das frühe Olympia-Aus mit Louisa Lippmann bereits verkraftet. Seit letzter Woche wissen ihre Fans, dass nach dieser Saison Schluss ist - eine Entscheidung, die in ihr schon länger gereift ist. Ludwig sagt: „Es war ein Prozess. Mir war wichtig, dass ich mit dem Team fokussiert nach Paris fahren kann. Zugleich habe ich mich schon emotional darauf vorbereitet, dass das Ende sein wird.”
Umso mehr hat sie die Zeit in Paris noch einmal genossen, sie führt aus: „Ich habe wirklich noch mal sehr viel aufgesaugt von den letzten Tagen. Ich habe viele Gespräche mit anderen Spielern, Medaillengewinnern geführt, aber auch die Zeit mit der Familie war schön.“
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Und ihre Familie und Kinder wird sie bald ständig sehen! Eine Zeit, auf die sie mit großer Freude blickt! „Bisher stand Beachvolleyball an Nummer 1. Bald mehr Kapazität für andere Sachen zu haben - zum Beispiel für familiäre Dinge oder Events, fühlt sich gut an.“ Vor allem aber ihre Söhne Teo (6) und Lenny Matthias (2) sieht sie dann endlich regelmäßig zu Hause und nicht auf Reisen.
Lenny tue sie mit ihrem Karriereende einen großen Gefallen. „Er hat schon öfter gesagt: Mama, nicht arbeiten! Oder Mama, nicht trainieren“, und sie scherzt, „vielleicht werden sie aber auch sagen und fragen, wann es zum nächsten Turnier geht.“
Auf einen Tag fiebert sie aber jetzt schon hin: „Unser Sohn Teo kommt im September in die Schule. Ich freue mich tierisch auf seine Einschulung. Wir haben schon geschaut, in welchen Laden wir fahren, um uns Schulranzen anzuschauen.“
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Karriere nach der Karriere
So wie über ihr Karriereende hat sie auch schon über ihre Laufbahn nach der Karriere nachgedacht. „Ich werde garantiert irgendwie im Beachvolleyball bleiben und mein Wissen weitergeben.“ Damit meint sie nicht nur ihr spielerisches Wissen, sondern auch die Bereiche Ernährung und mentale Stärke. Tatsächlich kann sie sich auch einen Job im TV vorstellen - bei den Olympischen Spielen durfte sie einmal bei der ARD als Gast-Kommentatorin mit dabei sein.
Klar ist jedoch: Vor Theos Einschulung und ihrem Karriereende, schlägt sie mit Louisa Lippmann noch bei der Beachvolleyball-EM (13. August) und am Hamburger Rothenbaum auf.
Danach schlägt sie ein neues Kapitel auf...


