US-Stürmer darf trotz Roter Karte spielenSkandal bei der Fußball-WM! FIFA nimmt Sperre nach Trump-Anruf zurück
Die Kritik wird immer lauter!
Obwohl US-Stürmer Folarin Balogun im letzten Spiel mit einer Roten Karte vom Platz geflogen ist, darf er im Achtelfinale wieder ran. Eigentlich klar gegen die Regeln im Fußball, doch FIFA-Chef Gianni Infantino macht es möglich. Wohl auch aufgrund eines Anrufs von Donald Trump.
Stimmt hier ab: Nimmt euch die mögliche Manipulation die Lust an der WM?
WM-Skandal um Rote Karte wird immer größer
Der Skandal um eine aufgehobene Rotsperre beim Gastgeber-Team und die Frage nach der Rolle von US-Präsident Donald Trump überschatten die Fußball-Weltmeisterschaft. Der in der WM-Geschichte beispiellose Vorgang beschäftigt den Fußball längst über den Fall Folarin Balogun hinaus. Hat Trump bei FIFA-Chef Gianni Infantino angerufen, um sich für eine Aussetzung der Sperre von Balogun für das WM-Achtelfinale der USA gegen Belgien einzusetzen?
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Nach Informationen der New York Times und der Nachrichtenagentur AP bestätigten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen den ungewöhnlichen Ablauf. Weder der Weltverband FIFA noch das Weiße Haus kommentierten die Information zunächst. Balogun darf trotz seiner Roten Karte gegen Bosnien-Herzegowina am Dienstag (2.00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) in Seattle im Achtelfinale eingesetzt werden.
Der belgische Verband forderte von der FIFA schriftlich eine Erklärung. Dies habe der Weltverband als formalen Einspruch gewertet und diesen als unzulässig abgewiesen, teilten die Belgier wenige Stunden vor Anpfiff des Spiels mit.
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Entsetzen bei Jürgen Klopp und der UEFA
„Wenn das wirklich Trump und Infantino ausgemacht haben, das ist verrückt”, kommentierte der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp bei MagentaTV. „Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.”
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International hagelte es Kritik. „Der schamlose Donald Trump und seine unterwürfige Marionette Gianni Infantino haben diese Weltmeisterschaft in eine Jauchegrube gezogen”, schrieb Daily Mail in Großbritannien besonders plakativ. Laut der Europäischen Fußball-Union UEFA wurde mit der Entscheidung „eine rote Linie überschritten.”
Nach Ansicht der UEFA stehen Integrität und Glaubwürdigkeit auf dem Spiel, „wenn die Rechtssicherheit der Regeln nicht mehr von ihren Hütern gewährleistet wird”, hieß es in der Stellungnahme. Sportrechtsexperten beurteilen die Entscheidung sehr kritisch. „Der Beschluss der FIFA, die Rote Karte für das nächste Spiel aufzuheben und zur Bewährung auszusetzen, ist rechtswidrig”, sagte Thomas Summerer, Fachanwalt für Sportrecht in München, der Deutschen Presse-Agentur. (fkl/dpa)
Verwendete Quellen: dpa



