Nach DAZN-ÜberraschungMit 75 zurück am Mikro! Manni Breuckmann verrät RTL, wie es nach seinem Comeback weitergeht

Diese Stimme haben Fußballfans vermisst!
Mit 75 Jahren sitzt Manni Breuckmann plötzlich wieder am Mikrofon und kommentiert seinen Herzensklub Schalke 04. Doch nach dem überraschenden Comeback stellt sich sofort die Frage: War’s das schon wieder – oder macht die Reporter-Legende jetzt tatsächlich weiter? RTL hat bei Breuckmann nachgehakt. Nebenbei verrät der Kult-Kommentator, warum er derzeit auf Mallorca lebt, wie es ihm gesundheitlich geht – und teilt auch noch charmant gegen seinen früheren FIFA-Kollegen Frank „Buschi“ Buschmann aus.
Manni Breuckmann musste sich zum Schalke-Fan „zwingen“
Für DAZN kommentierte der bekennende Schalke-Anhänger am Sonntag die Partie seiner Königsblauen gegen die SV Elversberg als besondere Audio-Option für die Fans. Für Breuckmann eine ungewohnte Rolle. Sein letztes Spiel in der klassischen Bundesliga-Konferenz liegt schließlich schon viele Jahre zurück. Sein eigenes Urteil über den Ausflug ins Fan-Lager fällt typisch Breuckmann aus: „Aber das habe ich einigermaßen gut hinbekommen, denke ich mal.“ Nur mit dem großen Torschrei wurde es beim 0:0 nichts.
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Technik-Panne? Breuckmann bekommt sie gar nicht mit
Dafür gab es während der Partie ein anderes Problem: In der ersten Halbzeit fiel die Zeit- und Toranzeige bei DAZN aus. Und Manni? „Ehrlich gesagt habe ich das überhaupt nicht gemerkt.“ Die Regie habe versucht, ihn über den Kopfhörer zu erreichen. Doch auch das gestaltete sich schwierig. „Die Einweisung war aber vielleicht nicht gut genug – oder ich war zu blöd“, scherzt Breuckmann. Er sei zunächst schlicht „nicht in der Lage“ gewesen, den richtigen Knopf zu drücken. Irgendwann kam die Botschaft trotzdem an: Breuckmann sollte seinen Zuschauern häufiger Spielstand und Spielzeit nennen. „Und das habe ich dann auch getan.“
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Bleibt nach dem Comeback nur eine Frage: War es das schon wieder? Breuckmann macht es spannend. „Das sind natürlich Geheimverhandlungen, über die darf ich öffentlich keine Auskunft geben“, sagt der ehemalige FIFA-Kommentator lachend – und schiebt dann eine ziemlich deutliche Einschränkung hinterher: „Es könnte sein, dass ich nicht mehr so furchtbar viele Spiele in diesem Leben übertrage.“
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Die Reporter-Legende: „Es soll nicht der Start in eine neue Karriere gewesen sein. Es war wahrscheinlich auch nicht der endgültige internationale Durchbruch, aber es war ein schönes Erlebnis.“ Immerhin: Ganz ausgeschlossen ist ein weiteres Mikrofon-Comeback offenbar nicht. Vor allem, wenn RTL anruft. Breuckmann über RTL: „Eine Kommentierung bei RTL schließe ich natürlich nicht aus.“ Allerdings gibt es da eine klitzekleine Bedingung: „Ich muss jetzt schon darauf hinweisen, dass ich das Honorar dann verdoppeln werde. Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür.“
Mit 75: So geht es Manni Breuckmann heute
Auch abseits des Fußballs hat sich bei Breuckmann einiges verändert. Der 75-Jährige lebt derzeit für längere Zeit auf Mallorca. Gesundheitlich gehe es ihm „ganz gut“, sagt er RTL. Und ergänzt gewohnt trocken: „Das kann ein 75-Jähriger aber nie zu 100 Prozent behaupten.“ Schwerwiegende gesundheitliche Probleme habe er nicht, aber: „Irgendwo tut es immer weh.“ Aktuell verbringt Breuckmann seit rund anderthalb Jahren die Freizeit auf Mallorca und wünscht sich, Ende April kommenden Jahres wieder nach Deutschland zurückzukehren. Schon in den vergangenen Jahren hätten er und seine Familie immer wieder für längere Zeit ein Haus auf der Insel gemietet. Wie es danach weitergeht? Offen. Auch aus einem sehr weltlichen Grund: „Es ist ja alles so teuer geworden. Wir müssen mal nachdenken.“
Kleine Spitze gegen „Buschi“
Und dann wäre da noch ein Kapitel, an das sich Millionen Fußballfans erinnern dürften: FIFA, der Computerspieleklassiker von EA Sports. Breuckmann bildete mehrere Jahre gemeinsam mit Frank Buschmann das deutsche Kommentatoren-Duo der Fußball-Videospielreihe. Breuckmann erinnert sich im RTL-Gespräch gerne daran – und kann sich einen kleinen Seitenhieb gegen seinen damaligen Kollegen nicht verkneifen: „Ich weiß gar nicht, ob der das so gut fand, dass ich damals die Nummer eins war. Und er war die Nummer zwei.“
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche




