Aston Villa gewinnt das Europa-League-Finale mit 0:3Das sagen die SC Freiburg-Helden nach der bitteren Niederlage

„Für den Moment überwiegt aber Trauer.“
Nach einer beeindruckenden Erfolgsserie in der UEFA Europa League endet der Traum für den SC Freiburg im Finale mit einer bitteren Niederlage. Trotz großen Einsatzes und Kampfgeistes unterliegt das Team in Istanbul Aston Villa klar mit 0:3. Doch was sagen die Freiburger – zumindest die Helden der Herzen – zu ihrer Niederlage?
0:3 verloren! Europa-League-Niederlage trifft SC Freiburg schwer
Die Niederlage in der UEFA Europa League, die live bei RTL übertragen wurde, hinterlässt tiefe Spuren beim SC Freiburg. Trainer Julian Schuster fasste seine Gefühle mit den Worten zusammen: „Für den Moment spüre ich keine Zufriedenheit. Wir haben ein Finale verloren. Das überwiegt natürlich und schmerzt sehr” – vor allem, da die Mannschaft nicht nur den „Glauben, sondern auch die Überzeugung” hatte, das Finale gegen Aston Villa zu gewinnen, so Julian Schuster.
Vor allem die zwei Standardtore, die die Breisgauer einstecken mussten, setzen SC Freiburg zu. „Wenn du durch Standardsituationen das Spiel ein Stück weit aus der Hand gibst, ist das sehr hart”, erklärt der Trainer. Besonders das 0:2 kurz vor der Halbzeit sei eine „sehr bittere Bestrafung“ gewesen.
Torwart Noah Atubolu spricht ebenfalls Klartext über die Gegentore: „Wir machen es uns mit den zwei Standardtoren sehr schwer. Die verteidigen wir in so einem Finale sehr schlecht. Das waren viel zu einfache Tore.“ Er betont, dass sie es Aston Villa am Ende einfach gemacht haben. „Ich bin sehr enttäuscht, wir sind insgesamt sehr enttäuscht”, lautet daher sein Fazit.
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„Aston Villa einfach die bessere Mannschaft” – FC Freiburg gesteht Niederlage ein
Trotz der Enttäuschung geht FC Freiburg fair mit der Niederlage um: „Man muss zugeben, dass Aston Villa einfach die bessere Mannschaft war”, gesteht Vincenzo Grifo, Kapitän des SC Freiburg. Er gibt zu, dass es seinem Team nicht gelungen sei, den Gegner zu beeindrucken: „Sie waren sehr abgezockt und erfahren in dem, was sie gemacht haben. Wir haben leider keinen Druck hinbekommen. Deswegen war es ein verdienter Sieg für Aston Villa.“
RTL-Experte Lothar Matthäus pflichtet bei und analysiert die Niederlage schonungslos: „Freiburg hat gegen eine bessere Mannschaft verloren, auch mit dem Drei-Tore-Unterschied. Aston Villa war einfach abgezockter, cleverer, robuster. Sie haben das Spiel bestimmt.“ Nach dem 2:0 habe Freiburg „ein Wunder gebraucht“, doch das 3:0 sei „der Killer“ gewesen.
Matthäus lobt aber auch die Freiburger: „Freiburg hat nie aufgegeben und immer wieder versucht, nach vorne zu kommen. Das muss man der Mannschaft hoch anrechnen.“
Stolz trotz Niederlage! „Eine wahnsinnig gute Saison gespielt”
Die Trauer ist groß, doch die Mannschaft ist auch stolz auf das Erreichte. Vorstandsmitglied des SC Freiburg Oliver Leki zieht eine erste Bilanz. Sobald die erste Enttäuschung abgeklungen ist, würde die Mannschaft einsehen, „dass wir eine wahnsinnig gute Saison gespielt haben”. Dass die Freiburger so weit in der Europa League kommen, sei „vor einigen Jahren in Freiburg unvorstellbar gewesen”, so Leki.
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Für viele, darunter auch Ex-Bundestrainer Joachim Löw, ist das Erreichen des Finales „ein Spiel für die Geschichte in Freiburg“ und „der Beweis für harte Arbeit, Geduld und seriöses Arbeiten.“ Trotz der Niederlage blickt der SC Freiburg daher optimistisch in die Zukunft. „Dieser heutige Tag ist für uns eine Erfahrung. Aus der werden wir lernen. Aus der werden wir besser werden“, versprach Julian Schuster. (mit dpa)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa

































