Ärger um Ski-Star Bode MillerFestnahme wegen Drogen – doch Olympiasieger beteuert seine Unschuld

Ski-Olympiasieger Bode Miller wird Anfang Juni wegen zweier Drogendelikte vorübergehend festgenommen worden. Er plädiert auf nicht schuldig. Sein Gerichtstermin ist für den 29. Juli angesetzt.
Olympiasieger Bode Miller wehrt sich weiter gegen die Vorwürfe des Drogenbesitzes. Der ehemalige Skirennfahrer war zu Beginn dieses Monats wegen des Besitzes von Psilocybin-Pilzen verhaftet worden. Der 48-jährige Sportler erklärte sich in zwei Anklagepunkten wegen Drogenbesitzes für nicht schuldig.
Er sei auf einer Autobahn im Bundesstaat Idaho von der Polizei angehalten worden, schrieb Miller auf Instagram. „Mein Freund, der mit mir unterwegs war, hatte eine kleine Menge Cannabis und eine Cannabis-Pfeife bei sich, wovon ich nichts wusste“, teilte er weiter mit. „Wir haben voll und ganz mit dem Polizeibeamten kooperiert. Ich hoffe, dass die Anklage wegen eines Vergehens fallen gelassen wird, sobald der Sachverhalt geprüft wurde.“
Die Gerichtsakten enthalten laut der Nachrichtenagentur AP keine Angaben zu den Umständen von Millers Festnahme. In einer Erklärung zum Tatverdacht schrieb der stellvertretende Sheriff, er habe bei Miller eine weiße Tüte aus einer Cannabis-Apotheke mit 4,1 Gramm halluzinogener Pilze gefunden. Laut dem Sender ABC wurde er gegen eine Kaution von 5.000 US-Dollar (knapp 4400 Euro) freigelassen.
Idaho hat strenge Drogengesetze. Bundesstaaten wie Colorado und Oregon hingegen haben den Einsatz von Psilocybin zu therapeutischen Zwecken legalisiert.
Millers riskanter und risikofreudiger Fahrstil brachten ihm sechs olympische Medaillen ein, darunter Gold in der Super-Kombination bei den Spielen 2010 in Vancouver. Zudem gewann er 33 Weltcup-Rennen und holte vier WM-Goldmedaillen. Sein letztes großes Rennen bestritt er bei den Weltmeisterschaften 2015 in Colorado, damals stoppte ihn ein schwerer Sturz im Super-G.
Verwendete Quellen: tno/dpa


