Blick hinter die KulissenWarum „Zwischen Tüll und Tränen”-Star Fan Xia diese Braut nie vergessen wird

„Sie haben einfach zusammengehört.“
Vor der Kamera begleitet Fan Xia Bräute auf dem Weg zu ihrem Traumkleid. Doch wie sieht ihr Alltag eigentlich abseits der Dreharbeiten aus? Im RTL-Interview verrät die Brautausstatterin viele kleine Geheimnisse – von ihrem Weg nach Deutschland über besondere Bräute bis hin zu den Dreharbeiten für „Zwischen Tüll und Tränen“.
Zwischen Dreharbeiten und Brautberatung
Viele Zuschauer kennen Fan Xia als herzliche Brautausstatterin aus „Zwischen Tüll und Tränen“. Doch ihr Alltag sieht inzwischen ganz anders aus, als viele vermuten. Im eigenen Brautmodegeschäft in München steht sie nur noch selten selbst im Verkauf: „Im Alltag verkaufe ich tatsächlich gar nicht mehr. Das machen alles meine Mädels.“
Nur wenn Unterstützung gebraucht wird oder jemand eine zweite Meinung möchte, kommt sie dazu. Wer unbedingt von Fan Xia persönlich beraten werden möchte, hat trotzdem eine Chance: „Da müssen sie bei ,Zwischen Tüll und Tränen’ mitmachen.“ Doch ganz ohne Arbeit ist sie nicht, denn Fan Xia designt viele der Kleider, die sie in ihrem Flagship-Store „White Silhouette” verkauft, selbst. In mehr als 20 Geschäften deutschlandweit sind ihre Brautkleider mittlerweile zu bekommen.
Dass sie inzwischen immer häufiger auf der Straße erkannt wird, genießt sie: „Jeder darf mich natürlich gerne ansprechen oder nach einem Foto fragen.“ Fan Xia geht damit sehr entspannt um.
Lese-Tipp: Braut Daniela will endlich Farbe bekennen
Von China nach München
Geboren wurde Fan Xia in China. Weil ihr Vater für ein deutsches Unternehmen arbeitete, lebte sie bereits als Grundschülerin vier Jahre in Deutschland und lernte hier die Sprache. Nach der Rückkehr nach China ging davon vieles wieder verloren. Mit 16 Jahren zog sie erneut nach Deutschland, besuchte zunächst eine Sprachschule und machte anschließend ihr Abitur auf einem Internat in Baden-Württemberg.
Schon damals stand für sie fest, dass sie später in einer Großstadt leben wollte. „Es hätte auch Hamburg oder Berlin werden können.“ Am Ende entschied sie sich für München – und legte dort den Grundstein für ihre heutige Karriere als erfolgreiche Brautmodedesignerin.
Fan Xia hat eine Braut, die sie nie vergessen wird
Bei den Dreharbeiten erlebt Fan Xia immer wieder Geschichten, die weit über Brautkleider hinausgehen. Besonders eine Braut ist ihr bis heute im Gedächtnis geblieben. „Eine Braut hatte so eine crazy Story über ihre Liebe.“
Die Frau wollte ein fließendes Boho-Kleid mit einer roten Lederjacke kombinieren. Doch es war ihre Lebensgeschichte, die Fan Xia tief bewegte. Die Braut und ihr späterer Ehemann hatten sich bereits als Jugendliche geliebt, sich getrennt, jeweils andere Familien gegründet – und Jahrzehnte später doch wieder zueinander gefunden. Die erste Ehefrau des Mannes wusste sogar, dass es eine große Liebe in seinem Leben gab, die nicht sie war.
Video-Tipp: Eine zweite Chance auf eine perfekte Hochzeit
Viele Jahre später begegnet sich das Paar wieder. Und „die erste Umarmung mit ihm war, wie zu Hause ankommen.“ Für Fan Xia steht fest: „Sie haben einfach zusammengehört.“
Natürlich läuft nicht jede Beratung so romantisch ab. Kurz vor der Hochzeit liegen bei vielen Bräuten die Nerven blank. Ob sie schon echte „Bridezillas“ erlebt habe? Fan Xia kann das nur bestätigen: „Je näher die Hochzeit rückt, desto nervöser werden viele Bräute. Sie wollen einfach, dass alles perfekt ist.“ Doch sie zeigt viel Verständnis für schwierige Bräute. Entscheidend sei, gemeinsam eine Lösung zu finden.
Auch bei den Kleidern erkennt sie derzeit klare Trends: „Schlicht, schlicht, schlicht.“ Daneben seien aber auch Modelle mit aufwendiger Chantilly-Spitze weiterhin sehr gefragt.
So läuft „Das Duell“ wirklich ab
Neben der Hauptsendung steht Fan Xia auch für den Ableger „Das Duell - Zwischen Tüll und Tränen”“ vor der Kamera. Die Bräute entsprächen dort oft nicht ihrer eigentlichen Zielgruppe, genau das mache den Reiz aber aus.
Lese-Tipp: Das Duell - Zwischen Tüll und Tränen: Braut Ines verschweigt das wichtigste Detail
Auch mit vielen Kolleginnen wie Vanessa Huber, Nihal Saridemir und Christina Sonnek verbindet sie ein freundschaftliches Verhältnis. „Wenn wir uns auf einer Messe sehen oder Fragen haben, melden wir uns gegenseitig.“ Genau dieser Blick hinter die Kulissen zeigt: Vor der Kamera geht es zwar um Brautkleider – hinter den Kulissen aber vor allem um Teamwork, gegenseitigen Respekt und die Freude daran, Bräute glücklich zu machen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche



































