Große Überraschung für den GZSZ-StarFür Timur Ülker und Verlobte Caro gibt es kurz vor der Hochzeit noch Nachwuchs

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Nach Drehschluss wird Timur Ülker von seinen Liebsten überrascht. Verlobte Caro, sein Sohn und die beiden Hunde holten den Schauspieler direkt am GZSZ-Außenset ab. Ein echtes Familienglück und Freude auf vier Pfoten!
Foto: RTL / Dix Frohberg

Ein Anruf des Tierschutzes verändert alles!
Denn plötzlich zieht Mischling Coffee bei GZSZ-Star Timur Ülker, seiner Verlobten Caro und ihren Kindern ein. Nach dem schmerzhaften Verlust ihrer Hündin Avani schenkt der kleine Vierbeiner der Familie wieder ein Stück Lebensfreude. Im Interview verraten uns die beiden, wie ihre Kinder auf den kleinen Coffee reagiert haben und wen er lieber hat: Caro oder Timur.

Für Timur und Caro kam Coffee genau zur richtigen Zeit

Eigentlich dreht sich bei Timur Ülker (35) und seiner Verlobten Caroline „Caro“ Steinhof (37) gerade alles um die anstehende Hochzeit. Doch mitten im Hochzeits-Countdown klopft das Schicksal an die Tür – auf vier Pfoten. Coffee, ein dreijähriger Malteser-Pudel-Mix, stammt aus einem Tier-Shelter in Spanien. Dort wurde der Rüde völlig verwahrlost abgegeben, weil seine Vorbesitzer offenbar „keinen Bock mehr“ auf den aktiven Hund hatten. Mit komplett verfilztem Fell hörte Coffee irgendwann sogar auf zu fressen und gab sich auf, bis der Tierschutz Timur und Caro kontaktierte. „Sie sagten nur: ‚Wir brauchen euch‘“, erinnert sich der Schauspieler.

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Nach Avanis Tod war die Lücke groß

Dabei war die Familie emotional eigentlich noch gar nicht bereit für einen neuen Hund. Denn: Erst im vergangenen August mussten sie sich von ihrer geliebten Hündin Avani verabschieden. Die einäugige französische Bulldogge war einst aus einer ungarischen Tötungsstation gerettet worden und starb später an einem Milztumor. „Hier war einfach eine Lücke”, sagt Caro sichtlich bewegt. Als Coffee schließlich in Deutschland ankam, befand sich Caro ausgerechnet auf ihrem Junggesellinnenabschied in Hamburg.

Lese-Tipp: Familienhündin gestorben! GZSZ-Star Timur Ülker und seine Caroline vermissen Avani

Während Caro bei ihrem Junggesellinnenabschied in Hamburg mit dem Bauchladen unterwegs war, lief ihr Handy heiß.
Während Caro bei ihrem Junggesellinnenabschied in Hamburg mit dem Bauchladen unterwegs war, lief ihr Handy heiß.
Privat/RTL

Timur musste den verängstigten Vierbeiner alleine abholen – zunächst nicht gerade begeistert. „Ich war ehrlich gesagt gar nicht in der Stimmung und ein bisschen eingeschnappt. Ich dachte nur: ,Ich hole jetzt den Hund.’” Doch schon auf der Heimfahrt änderte sich alles: Coffee kletterte auf Timurs Schoß und fasste Vertrauen. Spätestens in der ersten gemeinsamen Nacht war das Eis gebrochen. Zuhause musste Caro sich die Zuneigung des kleinen Rüden zwar erst verdienen, doch nach kurzer Zeit war auch sie fest in sein Herz geschlossen.

Heute gehört Coffee ganz selbstverständlich zur Familie, tobt mit den Kindern durch den Garten und sorgt gemeinsam mit Hündin Kimi für ordentlich Leben im Haus. Für Timur und Caro steht deshalb fest: „Man muss nicht immer einen Welpen kaufen. Im Tierschutz warten so viele tolle Seelen.” Eine berührende Geschichte, die zeigt: Manchmal sucht man sich ein Haustier nicht aus – manchmal findet es genau die Familie, die es braucht.

Interview mit Timur und Caro

Coffee ist erst seit wenigen Tagen bei euch. Fühlt es sich schon nach Familie an?

Caro: Total. Er läuft uns wirklich überall hinterher, besonders Timur. Für Coffee ist er sein Retter: Liebe pur. Man merkt natürlich noch die Unsicherheit und das, was er aus Spanien mitbringt, aber er will einfach dazugehören. Das geht direkt ins Herz.

Timur: Er braucht extrem viel Nähe. Ich habe einfach gemerkt: Dieser Hund braucht eine Insel! Du hast ab der ersten Sekunde gespürt, dass er jetzt einfach mal ankommen will und muss.

Wisst ihr eigentlich, warum Coffee überhaupt im Tierschutz gelandet ist?

Timur: Wir haben nachgeforscht, aber viele Infos gibt es nicht. Er war wohl ein Familienhund und wurde dann einfach abgegeben. Entweder nicht mehr kompatibel, keine Zeit oder schlicht keinen Bock mehr, weil er eben sehr fordernd ist und viel Aufmerksamkeit braucht. Das kann nicht jeder. Die Vorbesitzer haben ihn auch richtig verwahrlosen lassen – sein Fell war total verfilzt. Ich frage mich echt, wie man so was Süßes nicht wollen kann.

Nach dem Tod von Avani im letzten August: Wann war der Moment, in dem ihr wieder bereit wart?

Caro: Die Lücke war riesig. Avani kam damals ja auch aus einer Tötungsstation in Ungarn, hatte durch ihre Vorgeschichte nur ein Auge und war eine starke Allergikerin. Sie hat uns fünf, sechs Jahre begleitet, bis sie an einem Milztumor gestorben ist. Danach war hier einfach ein leerer Platz. Ich habe monatelang getrauert, bis heute, und dann langsam angefangen, auf Tierschutzseiten nach einem neuen Hund zu forschen.

Timur: Avani war damals eine ausrangierte Brutmaschine aus einer Zucht und wurde quasi entsorgt. Sie war Caros Hund durch und durch. Und genau diesen Platz versucht Caro jetzt wieder zu füllen – auf eine andere Art. Ich selbst war mental eigentlich noch gar nicht so weit, Caro war da die treibende Kraft.

Ausgerechnet am Tag von Coffees Ankunft warst du, Caro, auf deinem JGA in Hamburg. Wie hast du das überstanden?

Caro: Das war ein absoluter Albtraum für mich, ich war so aufgeregt! Wir standen gerade an den Landungsbrücken und haben Sachen aus meinem Bauchladen verkauft – und ich bin ständig zur Seite gerannt, um Timur anzurufen. Ich habe ihn angefleht: „Bitte schick mir Fotos, schick mir Videos, alles, was du hast!“ Ich wäre am liebsten sofort nach Hause gefahren, aber die Mädels haben mich zum Glück gut abgelenkt.

Timur: Und ich war erst mal dezent eingeschnappt (lacht). Ich musste morgens um fünf Uhr raus den Hund holen, während Caro in Hamburg feiert.

Wie lief das erste Treffen im Auto ab?

Timur: Er war ein Häufchen Elend. In die Transportbox wollte er absolut nicht, also habe ich angehalten und ihn in einer Pause erst einmal auf den Schoß genommen. Dann habe ich das Fenster einen Spalt aufgemacht, die frische Luft kam rein und man spürte richtig, wie die Anspannung von ihm abfiel. Da war es um mich geschehen. Abends lag er schon bei mir im Bett und hat mich nonstop abgeschleckt.

Coffee hat sich sehr schnell in die Familie eingelebt und scheint vor allem das Kuscheln mit seinem Herrchen sehr zu genießen
Coffee hat sich sehr schnell in die Familie eingelebt und scheint vor allem das Kuscheln mit seinem Herrchen sehr zu genießen
RTL

Caro, warst du eifersüchtig, dass Timur das erste Date hatte?

Caro: Und wie! (lacht) Ich kam nach Hause und war wirklich traurig, weil er mich anfangs kaum beachtet hat. Er war total vorsichtig bei mir. Ich habe mir dann gesagt: ,Okay, heute wird er komplett verwöhnt.’ Ich habe ihm Leckerchen gegeben, bin immer wieder zu ihm, habe geschmust und bin kleine Schritte mit ihm rausgegangen. Nach zwei Tagen hatte ich ihn.

Wie läuft es mit den Kindern und Zweithündin Kimi?

Timur: Die Kids sind schockverliebt. Unser Sohn und Coffee sind schon ein echtes Dreamteam im Garten. Kimi macht zwar noch deutlich klar, dass sie hier die Chefin ist – bei uns haben eben die Frauen das Sagen (lacht) –, aber Coffee akzeptiert das total souverän. Das wird von Tag zu Tag entspannter.

Wenn ihr Coffee eine Sache sagen könntet, die er versteht – was wäre das?

Timur: Ich würde ihm sagen: Bitte nicht auf den Bordstein kacken! Das macht er nämlich mit Vorliebe (lacht).

Caro: Ich würde ihm sagen, dass er – egal was er in der Vergangenheit erlebt hat – ein unfassbar toller Hund ist und verdammt stolz auf sich sein kann. Und dass er jetzt eine neue Familie hat, die ihn kompromisslos liebt und sich um ihn kümmert.

Was ist eure finale Botschaft mit dieser Geschichte?

Timur: Schaut auch in die Tierheime oder informiert euch beim Tierschutz, wenn ihr euch für einen Hund entscheidet! Es muss nicht immer der teure Züchter-Welpe sein. Da draußen warten so viele großartige Seelen auf eine zweite Chance. Coffee gibt uns gerade so viel zurück. Das ist Liebe pur.

Verwendete Quellen: RTL