Schluss mit dezent!Lena wagt einen knalligen 70er-Jahre-Umbau in ihrem Wohnzimmer
Lena dreht die Zeit zurück und die Farbe ordentlich auf! Bei „Guidos Deko Queen“ verwandelt die 44-Jährige ihr bisher eher zurückhaltendes Wohnzimmer mit Orange, Petrol und Senfgelb in eine ganz eigene 70er-Jahre-Welt. Doch für ihren radikalen Tapetenwechsel muss die Berlinerin zunächst über ihren Schatten springen.
Lena verabschiedet sich von ihrem ruhigen Wohnzimmer
In der „Vintage Week“ lautet das Motto „Entführe uns mit einem alten Schätzchen in eine andere Deko-Zeit!“. Einen vorgegebenen Eyecatcher gibt es diesmal nicht. Stattdessen stehen 200 Euro zusätzlich zur Verfügung, um ein eigenes Vintage-Stück zu finden. Lena zieht die Variante „70er Jahre” und macht daraus eine echte Ansage.

Mit insgesamt 2.700 Euro Budget wagt sie sich an eine radikale Veränderung. „Es soll Petrol blau sein und natürlich orange“, erklärt Lena ihre Idee. Gerade der kräftige Anstrich kostet sie zunächst Überwindung. Doch sie zieht ihren Plan durch. Eine Wand leuchtet nun in Orange, dazu kommen Petrolblau und eines ihrer „goldenen drei”, ihr senffarbenes Sofa.
Auch die Aufteilung verändert sich deutlich. Lena schafft neue Bereiche und erfüllt sich dabei einen Wunsch, den sie schon länger hegt: Endlich steht ein Esstisch in ihrem Wohnzimmer. Ein selbst gemaltes Bild, ein Wandteppich, ein Spiegel und eine Lampe im 70er-Jahre-Design machen den Retro-Look komplett.
Ein Original aus den 70ern soll zum Star werden
Das Herzstück ihres neuen Wohnzimmers ist ein originaler Couchtisch aus den 70er-Jahren. Genau dieses Fundstück soll als Eyecatcher den Blick auf sich ziehen. Doch neben Sofa, Farben und den vielen anderen Hinguckern bekommt der Tisch mächtig Konkurrenz.
Während eine Konkurrentin von den vielen „70er Jahre Vibes“ schwärmt, rückt für eine andere der weiße runde Esstisch stärker in den Fokus als das eigentliche Vintage-Schätzchen, der Couchtisch.
Der Stardesigner hätte einen anderen Tisch gewählt
Guido Maria Kretschmer beeindruckt vor allem, wie kompromisslos Lena ihre Komfortzone verlässt. Er nennt sie eine „wunderbare Kandidatin“ und lobt ihren Mut. Besonders die orangefarbenen Elemente, der Wandteppich und das selbst gemalte Bild kommen bei ihm gut an.
Beim Gesamtbild gibt es für den Designer allerdings auch Details, mit denen er hadert. Der Sessel hinten rechts trifft nicht seinen Geschmack. Noch deutlicher wird er beim Herzstück der Aufgabe. Denn beim Couchtisch hätte Guido lieber „das klassische Seventy Tisch System“ gesehen.
Verwendete Quellen: VOX


































