Guido vermisst den Fifties-Charme„Gar nicht geglückt!“ – Natalies umgestalteter Flur kann nicht begeistern

„Mir gefällt es nicht.” Das Fazit von Stardesigner Guido Maria Kretschmer fällt überraschend deutlich aus. Montagskandidatin Natalie verpasst ihrem Entree bei „Guidos Deko Queen“ einen komplett neuen Look. Doch ausgerechnet der Stardesigner ist vom Ergebnis alles andere als überzeugt. Besonders ein Detail stört ihn gewaltig.

Natalie holt die 50er Jahre in ihren Flur

Vorher wirkt Natalies Entree noch eher kühl und wenig einladend. Das soll sich ändern! Die 41-jährige Fotografin startet mit der Variante „50er Jahre“ in die „Vintage Week“ von „Guidos Deko Queen“. Diesmal gibt es keinen vorgegebenen Eyecatcher, dafür 200 Euro mehr Budget. Natalie darf ihr besonderes Vintage-Stück also selbst auswählen.

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Nach der Verwandlung ist das Entree kaum wiederzuerkennen. Natalie verkleidet den Heizkörper, setzt auf verschiedene Holzelemente und platziert Originalstücke aus den 50ern. Ein großer Schrank zieht ebenso ein wie alte Koffer, Fotos und kleine Erinnerungsstücke. Besonders emotional wird es bei einem kleinen Elefanten, der Natalie an ihre Oma erinnert.

Natalies Flur im 50er Jahre Look - oder auch nicht
Natalies Flur im 50er-Jahre-Look – oder auch nicht.
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Zum selbst benannten Eyecatcher kürt sie einen dunklen Vintage-Sessel. Für Natalie passt der perfekt ins Jahrzehnt. Auch ihre Mitstreiterinnen sehen einen deutlichen Vorher-Nachher-Effekt. Das Entree wirke nun gemütlicher und ruhiger. Allerdings fallen auch ihnen der wuchtige Schrank und die verschiedenen Holzarten auf.

Guido Maria Kretschmer fehlt die Leichtigkeit

Genau hier liegt auch für Guido das große Problem. Zwar lobt er Natalies Ideen und ihr Talent, doch der neue Look trifft seinen Geschmack leider gar nicht. „Diese Holzwand ist nicht meins. Ist absolut nicht meins“, urteilt der Designer.

Die naturbelassene Holzwand gefällt Guido gar nicht
Die naturbelassene Holzwand und der gesamte Holz-Mix gefallen Guido gar nicht.
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Vor allem die vielen Holztöne und der dunkle Sessel nehmen dem Raum für ihn die Leichtigkeit, die er mit den 50er-Jahren verbindet. Statt frischer „Candy Colors“ erinnert ihn das Ergebnis eher an ein rustikales Jagdhaus in der Eifel. Auch beim großen Schrank ist Guido mehr als raus: „Also ganz ehrlich, dieser Riesenschrank ... Da ist eine wunderschöne Tür, ein gutes Haus und dann hat sie jetzt angefangen mit so einer Kieferngeschichte und den ganzen Holzversionen, dem Flur einfach alles zu nehmen, was da an Eleganz war.”

Sein Fazit fällt deshalb überraschend deutlich aus: „Das finde ich gar nicht geglückt.“ Besonders schade findet Guido das, weil er Natalie für ausgesprochen begabt hält und überzeugt ist, dass sie eigentlich ganz genau weiß, „wie es geht“.

Verwendete Quellen: VOX