Der True-Crime-Profi kennt sich mit Lügen und Verrat gut ausMit dieser Taktik ist Philipp Fleiter bei „Die Verräter – Vertraue niemandem!” an den Start gegangen

„Ich bin nicht so doof ...”
Wer beruflich Verbrechen analysiert und sich mit Tätern beschäftigt, müsste bei „Die Verräter – Vertraue niemandem!“ eigentlich beste Karten haben, oder? Auf der Premiere der vierten Staffel hat True-Crime-Podcaster Philipp Fleiter verraten, mit welcher Strategie im Gepäck er ins Schloss eingezogen ist.
Ein wichtiges Detail verschwieg Philipp Fleiter bewusst
Als True-Crime-Podcaster („Verbrechen von nebenan” jederzeit auf RTL+ anhören) kennt Philipp Fleiter die Tricks von Tätern und weiß, wie Menschen lügen. Für viele Zuschauer klingt das nach einem klaren Vorteil bei „Die Verräter – Vertraue niemandem!“ (seit 3. August auf RTL+ streamen).
Ein Vorteil, den einem die Mitstreiter im Schloss jedoch auch ganz schnell als Nachteil auslegen könnten, wie auch Philipp selbst weiß. Daher lautete sein Ziel: Bloß nicht auffallen! „Ich habe gedacht: Schön den Ball flach halten am Anfang. Ich bin nicht so doof und erzähle allen Leuten, dass ich mich beruflich mit Lügnern auseinandersetze, weil sonst fliege ich sofort raus. Das war eigentlich mein Anspruch. Nicht direkt rausfliegen.”
Und er habe schnell gemerkt, dass jede Besonderheit einen sofort verdächtig machen könne. Wenn andere Kandidaten nach seinem Beruf fragten, blieb er deshalb bewusst allgemein: „Ich habe gesagt: Ja, ich mache Podcasts. Das reicht dann auch. Ich war, glaube ich, so ein bisschen die Unbekannte in der Gleichung.“ Für ihn war das Teil seiner Strategie, möglichst lange unter dem Radar zu bleiben.
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„Es ist viel schwerer, als man denkt“
Trotz aller Vorbereitung musste der True-Crime-Experte schnell feststellen, dass sich das Spiel live ganz anders anfühlt als vor dem Fernseher: „Du guckst es im Fernsehen, denkst: Mein Gott, es ist doch so easy. Wenn du da sitzt, ist das was ganz anderes. [...] Es ist schwerer, als es aussieht.“
Insbesondere der erste Runde Tisch und das Sarg-Spiel seien für ihn Momente gewesen, die er so schnell nicht vergessen werde.
Dass bei „Die Verräter“ gelogen wird, sei für Philipp hingegen selbstverständlich gewesen – „es gehört halt zum Spiel dazu”, sagt er. Überrascht habe ihn allerdings, wie emotional das Spiel werden kann: „Ich muss schon sagen, dass es mir teilweise näher gegangen ist, als ich vorher dachte, weil ich Menschen wirklich habe zusammenbrechen und weinen sehen.“
Gerade deshalb ist Fleiter überzeugt, dass man im Kampf um Sieg und Silberschatz nicht jedes Mittel einsetzen müsse: „Ich habe mich schon das eine oder andere Mal gefragt, ob man das Spiel so persönlich spielen muss, wie das manche Leute gespielt haben. Ich bin der Meinung: nein.“
Bleibt also festzuhalten: Strategie ist wichtig – aber Menschlichkeit sollte trotzdem nicht verloren gehen.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche


