Plötzlich steht ER im Studio!Trotz Fußball-Legende als Maskottchen! Von diesem Geschäftsmodell fühlen sich die Löwen fast verschaukelt

Frank Thelen platzt beim Pitch fast der Kragen!
Fußballtrainer Steffen Baumgart überrascht bei „Die Höhle der Löwen“ – und das ohne seine berühmte Schiebermütze! Als Markenbotschafter unterstützt er ein Start-up, das Menschen für Bewegung belohnen will. Doch als die Gründer ihr Geschäftsmodell erklären, wird die Stimmung ungemütlich. Besonders Frank Thelen findet deutliche Worte.

Steffen Baumgart überrascht die Löwen ohne seine berühmte Mütze

Den kennen wir doch! Normalerweise steht Steffen Baumgart an der Seitenlinie, feuert seine Mannschaft an und trägt dabei seine unverwechselbare Schiebermütze. Doch in der neuen Folge von „Die Höhle der Löwen“ tauscht der Fußballtrainer den Spielfeldrand gegen den Löwen-Arena. Die berühmte Kopfbedeckung bleibt zu Hause. Statt seine Spieler zu coachen, unterstützt Baumgart zwei Gründer mit einer ungewöhnlichen Geschäftsidee.

„Schön für mich, auch hier zu sein, weil es geht nicht um mich“, erklärt der Fußballtrainer. Er begleite das Projekt bereits seit fünf Jahren und sei begeistert von der Idee, Menschen für Bewegung zu belohnen. Anschließend bittet er Mia und ihren Vater Karim herein. Gemeinsam mit ihrer Familie haben die beiden die App move2pay entwickelt. Das Versprechen klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Wer sich bewegt, soll dafür Geld bekommen.

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Mit Schritten Geld verdienen? Die Löwen werden hellhörig

7.000 Schritte am Tag und dafür zwei Euro kassieren? Eine Stunde intensives Training soll sogar sechs Euro bringen. Mit zusätzlichen Boni können Nutzer nach Angaben der Gründer monatlich zwischen 130 und 150 Euro sammeln. Das Guthaben lässt sich anschließend bei verschiedenen Partnershops für Kleidung, Kaffee oder andere Produkte einsetzen.

Rund 20.000 bis 30.000 Menschen nutzen die App laut den Gründern bereits. Nun wollen Mia und Karim durchstarten und bieten den Löwen zehn Prozent ihrer Firmenanteile für 350.000 Euro. Doch Frank Thelen hat eine entscheidende Frage: Woher kommt das Geld für die sportlichen Leistungen?

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Karim erklärt, dass die App mit Handelspartnern zusammenarbeitet und Rabatte an die Nutzer weitergibt. Allerdings gibt es einen Haken. Das angesammelte Bewegungsguthaben lässt sich nur für maximal 50 Prozent eines Einkaufs einsetzen. Den Rest müssen die Kunden selbst bezahlen.

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Frank Thelen fühlt sich beim Pitch hinters Licht geführt

Diese Erklärung bringt Frank Thelen auf die Palme. „Ihr habt das total falsch dargestellt“, kritisiert er. Der Investor stört sich daran, dass zunächst der Eindruck entstanden sei, Nutzer könnten sich allein durch Bewegung kostenlos Produkte verdienen. „Der Kunde kriegt zwar Punkte in eurer move2pay-Währung, aber er muss einen gewissen Eigenanteil, zusätzliches Geld, bezahlen“, stellt er klar.

Auch Janna Ensthaler sieht hinter der Idee letztlich eine Rabattplattform, bewertet das aber weniger kritisch. Thelen hätte erwartet, dass die Gründer ihr Geschäftsmodell von Anfang an transparenter erklären. „Aber verstehst du, dass ich als Investor gerade ein schlechtes Gefühl habe?“, fragt er Karim. Dagmar Wöhrl und Janna Ensthaler sehen die Sache gelassener.

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Karim entschuldigt sich für die missverständliche Darstellung. Man habe die Investoren keinesfalls in die Irre führen wollen. Ralf Dümmel versucht, die Stimmung mit einem Scherz aufzulockern. „Karim, ich sag dir nur mal kurz, Frank ist hier der Strengste. Also die anderen sind gar nicht so schlimm.“

Steffen Baumgart steht derweil weiterhin hinter dem Konzept. Er nutzt die App nach eigenen Angaben seit fast neun Monaten und habe sich damit bereits 1.500 Euro erarbeitet. Ob der prominente Markenbotschafter die Löwen am Ende doch noch überzeugen kann, seht ihr in der neun Folge von „Die Höhle der Löwen” auf VOX und auf RTL+.

Verwendete Quellen: RTL+