Fisch-Fiasko bei „Das perfekte Dinner” in Koblenz„Och, man!” – Julias Zander-Vorspeise droht baden zu gehen

Ein Anruf lässt Julias Menüplan baden gehen. Kurz vor ihrem Abend bei „Das perfekte Dinner“ muss Julia bei der Vorspeise umdisponieren. Der bestellte Zander wurde nicht geliefert. Für die 34-Jährige bedeutet das, sie muss kurz bevor die Gäste kommen, das Ruder noch einmal herumreißen und sich eine Alternative überlegen.

Aufwendiges Drei-Gänge-Menü geplant

Gastgeberin Julia hat für „Das perfekte Dinner“ in Koblenz ein aufwendiges Drei-Gänge-Menü unter dem Motto „Aus Wasser, Wald und Wiese“ vorbereitet. Den Auftakt sollen Zander, Lauch, Miso und Feta machen. Doch genau der Fisch, auf den sie bei der Vorspeise gesetzt hat, wird nicht geliefert. Und das erfährt sie bei einem Telefonat mit ihrer Schwester, die das Zanderfilet eigentlich abholen sollte. Als Ersatz stehen ein Schellfisch ohne Kopf und ein bereits ausgenommener Wolfsbarsch zur Auswahl.

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Beim Fisch muss Julia ein Experiment eingehen

Julia wägt nicht lange ab. Schellfisch hat sie noch nie zubereitet, mit Wolfsbarsch fühlt sie sich deutlich sicherer. Damit ist die Entscheidung gegen ein weiteres Küchenexperiment schnell gefallen. Ein enttäuschtes „Och, man!“, rutscht ihr nach dem Telefonat dennoch heraus. Besonders ärgert sie, dass niemand sie früher über die ausgefallene Lieferung informiert hat.

Aber es nützt ja nix. Den kleinen Küchenkrimi lässt Julia nicht zum großen Drama werden. Der Fisch sei schließlich „nur die Vorspeise“ und dort ebenfalls nur ein Bestandteil, hält sie fest. Das Wort „nur“ wirkt in diesem Moment fast wie eine kulinarische Beruhigungspille. Doch sie lässt sich die gute Laune und die Vorfreude auf den Abend nicht vermiesen. „Wir sind ja total flexibel, gell?“

Wie den Gästen der ausgetauschte Fisch mundet und ob es bei Julia DAS perfekte Dinner gibt, zeigt VOX am 30. Juli um 19:00 Uhr. Oder ihr streamt die Folge zu jeder Zeit auf RTL+.

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Zum Glück bekommt Julia Unterstützung von ihrer Schwester. Die beiden sehen sich übrigens zum Verwechseln ähnlich. Aber in der Küche zählt vor allem, dass beim Schnippeln, Vorbereiten und Improvisieren ein zusätzliches Paar Hände Gold wert ist. Nach der Vorspeise wartet schließlich noch reichlich Arbeit. Julia serviert von ihren Eltern selbst erlegten Hirsch mit Kartoffel, Trüffel, Rosenkohl und Karotte. Zum Dessert kombiniert sie Haselnuss, Birne und Tonkabohne.

Eines hat die Gastgeberin bereits bewiesen: Eine fehlende Lieferung bringt sie nicht aus dem Takt. Aus dem geplanten Zander-Gang wird kurzerhand eine neue Variante mit Wolfsbarsch, oder vielleicht doch mit Schellfisch? Das Motto bleibt jedenfalls bestehen, nur der Fisch schwimmt in eine andere Richtung.