Mittwoch in Holzwickede„Scheiß Nudeln!“: Katrins Pasta-Plan wird bei „Das perfekte Dinner“ zur Nervenprobe
Ausgerechnet ihre selbst gemachten Makkaroni bringen Katrins lockeren Kochplan ins Wanken.
Katrin (37) tritt in Holzwickede mit einer Fusion aus amerikanischer und deutscher Hausmannskost an. Die Kandidatin fühlt sich „maximal unvorbereitet“, setzt aber auf Spontaneität, ehrliche Gastgeberfreude und ein bodenständiges Menü. Nur der Pastateig scheint von dieser entspannten Haltung zunächst wenig wissen zu wollen.
Zwischen Familienalltag und Dinner-Nervosität

Katrins Kochtag beginnt so offen und direkt, wie sie sich selbst beschreibt: herzlich, spontan – und ziemlich nervös. Mit ihrem Mann, zwei kleinen Töchtern und einem Kater lebt die 37-Jährige in Holzwickede. Schlafmangel gehört an diesem Tag ebenso zum Familienalltag wie die Spielecke neben dem langen Esszimmer. Während Katrin im Recruiting und HR-Management einer großen Bauunternehmensgruppe in Dortmund strukturiert arbeitet, darf es zu Hause deutlich intuitiver zugehen.
Genau dazu passt ihr Menü. Unter dem Motto „Fusion aus amerikanischer und deutscher Hausmannskost“ verbindet die Gastgeberin Buffalo Chicken, Mac’n’Cheese und Ranch mit Landbrot, Schinken und Bergkäse. Danach folgen ein Rolling Beef Burger mit Laugen-Brioche-Buns, Potato Skin und rotem Coleslaw. Zum Abschluss wartet Pumpkin-Strudel auf die Mitstreiter. Bodenständig soll das Dinner werden, aber keineswegs langweilig.

Aus „scheiß Nudeln“ wird cremiges Käseglück
Für ihre Makkaroni knetet Katrin Eier und Mehl zu einem Pastateig und schneidet die Nudeln selbst. Perfekte Gleichmäßigkeit ist dabei nicht ihr größtes Talent – dafür erkennt später garantiert jeder, dass hier echte Handarbeit im Spiel ist. Trotzdem steigt der Druck. Mit dem herrlich ehrlichen Ausruf „scheiß Nudeln“ macht Katrin ihrem Stress Luft, bevor sie sich wieder auf das konzentriert, was ihr liegt: weitermachen, ausprobieren und nicht unnötig kompliziert werden.
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Bei der Käsesoße kehrt die Zuversicht zurück. Cheddar und Bergkäse sorgen für eine cremige Konsistenz, Muskatnuss gibt zusätzliche Würze. Der Bergkäse schlägt zugleich die Brücke zur deutschen Brotzeit und macht Katrins Fusion-Idee rund. Mit einer weiteren Portion Käse bestreut, wandern die Makkaroni bei 180 Grad in den Ofen. Aus dem kurzen Nudel-Frust wird schließlich genau jene unkomplizierte Hausmannskost, für die Katrin brennt. Wie viele Punkte ihr spontaner Kochstil bringt, entscheidet sich am Tisch – eine Portion Persönlichkeit hat sie jedenfalls längst serviert.
Verwendete Quellen: VOX

































