Das perfekte Dinner: Tag 3 im MünsterlandErst aussprechen, dann genießen: Johannas ungewöhnliche Reise durch den Orient
Tabakh Roho, Shabiyat und Layali Lubnan: Johannas Menü macht neugierig – und stellt die Zunge schon vor dem ersten Bissen auf die Probe.
Hinter den ungewohnten Namen verbergen sich ein Rinderschmortopf und arabische Süßspeisen. Die 29-Jährige aus Stadtlohn im Münsterland lädt am Mittwoch unter dem Motto „Ein Tag im Orient“ zu einem Drei-Gänge-Menü mit türkischen und syrischen Spezialitäten ein. Bei ihren Gästen sorgt die Auswahl für Überraschung und Vorfreude.
Stadtlohn lernt ganz neue Geschmacksrichtungen kennen

Los geht die kulinarische Tagesreise mit einem „Türkischen Morgen“: Johanna serviert eine klassische türkische Linsensuppe, die pikante Gemüsepaste Acili Ezme und selbst gebackenes Fladenbrot. Zum Hauptgang heißt es dann „Mittag in Syrien“: Hinter dem Namen Tabakh Roho steckt ein Rinderschmortopf, den sie mit syrischem Reis mit kleinen Nudeln und Nüssen sowie Taboulé, einem Petersiliensalat, kombiniert.
Auch beim Dessert bleibt Johanna ihrem Motto treu. Angekündigt sind Shabiyat, mit arabischem Pudding gefüllte Teigtaschen aus Baklava-Teig, und Layali Lubnan, ein zweischichtiges Dessert aus Grieß- und Milchpudding. Die Gäste zeigen sich überrascht, wie konsequent die Gastgeberin ihr Menü orientalisch ausrichtet. Ihre Erwartungen: viele Gewürze, intensive Düfte und kräftiger Geschmack.

Vorfreude am Tisch, Aufregung in der Küche
Bei Johanna selbst macht sich am Morgen allerdings erst einmal Nervosität breit. Obwohl sie überraschend gut geschlafen hat, ist die Anspannung nun groß. Gut gelaunt begrüßt sie ihren Besuch – und gibt zu, dass sie sich besonders auf den Moment freut, wenn der aufregende Tag hinter ihr liegt.
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Ihre zentral gelegene Wohnung bietet einen weiten Blick über die Innenstadt von Stadtlohn. Normalerweise lebt sie hier mit ihrem Hund, der für diesen besonderen Tag anderweitig untergebracht ist. Beim Rundgang zeigt Johanna auch ihren Hobbyraum, bevor es an den entscheidenden Schauplatz geht: in die bereits vorbereitete Küche. Hier soll später „die Magie“ stattfinden – und aus den klangvollen Namen auf der Menükarte ein überzeugendes Abendessen werden.
Verwendete Quellen: VOX

































