SPD in NRW bringt Entlastungsplan ins SpielUrlaub in der Krise? Wirtschaftsweise sorgt mit umstrittener Aussage für Diskussion
Die Spritpreise bleiben hoch – und eine Aussage aus einer Talkshow sorgt für Diskussionen. Eine Wirtschaftsweise relativiert die Belastung für Autofahrer. Viele Menschen reagieren darauf mit deutlicher Kritik.
Kritik an Aussagen wächst
In der ARD-Sendung „Caren Miosga“ sagte Monika Schnitzer: „ […] wer Auto fährt, kann sich schon mal zumindest ein Auto leisten. Das heißt, wir reden hier nicht über die Allerärmsten. […] Vielleicht fahren sie dann zwei Tage weniger in Urlaub. Vielleicht kaufen sie sich den einen oder anderen Pullover weniger. Aber das wird keinen so schnell ans Existenzminimum bringen.“ Nachgefragt bei Passanten in Köln stößt das auf Unverständnis. Sie sprechen von „arrogant“ und „realitätsfern“. Viele fühlen sich durch die hohen Spritpreise bereits stark belastet.
SPD fordert Entlastung
Die SPD will gegensteuern und hat in Düsseldorf einen Acht-Punkte-Plan vorgestellt. Oppositionsführer Jochen Ott schlägt vor, das Deutschlandticket für drei Monate zu halbieren. „Deshalb haben wir gesagt: Aus Landesmitteln sind wir in der Lage, das Deutschlandticket für drei Monate zu bezuschussen“, so Ott. Die Maßnahme könnte rund drei Millionen Menschen entlasten.
Bund plant Senkung an der Zapfsäule
Parallel plant die Bundesregierung eine steuerliche Entlastung. Ab dem 01. Mai soll der Spritpreis sinken. Für viele Autofahrer bleibt die Belastung dennoch hoch. Die Diskussion über soziale Gerechtigkeit beim Tanken dürfte weitergehen.

































