Spiel, Satz und SpiegeleiTennis mit der Bratpfanne – kurioses Sportevent in Willich
Am Donnerstag (04.06.) wurde es am Niederrhein ungewöhnlich sportlich. In Willich (Rhein-Kreis Neuss) traten 60 2er-Teams bei einem Tennisturnier der besonderen Art an. Statt Schlägern kamen Bratpfannen zum Einsatz. Gespielt wurde auf klassischen Tennisplätzen – mit dem unkonventionellen Sportgerät. Das Motto: Der Gegner gehört in die Pfanne gehauen. Auch optisch war das Event ein Hingucker: Viele Teams liefen in kreativen Kostümen auf.
Bratpfannen statt Tennisschläger
Beim Tennisclub Schiefbahn treffen sich 60 Teams zum Bratpfannen-Turnier. Gespielt wird 2:2. Der große Unterschied zum klassischen Tennis: Die Pfanne federt nicht. Dadurch ist deutlich weniger Tempo möglich, der Ball reagiert direkter und unberechenbarer.
Kostüme und kreative Teamnamen
Neben dem sportlichen Wettbewerb spielt auch der Spaß eine große Rolle. Viele Teams treten verkleidet an. Namen wie „Teflonistas“, „Aperolika“, „Shot Happens“ oder „Spiegelei“ sorgen für zusätzliche Unterhaltung am Spielfeldrand.
Mitmachen ab 16 Jahren – aber nur mit Pfanne
Teilnehmen darf jeder ab 16 Jahren. Die Startgebühr beträgt zehn Euro pro Person. Die wichtigste Ausrüstung bringen die Spieler selbst mit: ihre Bratpfanne. Diese darf individuell gestaltet werden – allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt, denn die Turnierregel ist klar: Am Ende muss die Pfanne noch so funktionstüchtig sein, dass darin ein Spiegelei gebraten werden kann.
Wanderpokal und Siegertradition
Hinter dem außergewöhnlichen Turnier steckt Nies Lampe. Gemeinsam mit seinem Bruder entwickelte er die Idee, Tennis mit einer Bratpfanne zu spielen. Aus dem Spaß wurde ein Turnierformat, das inzwischen mehrfach in Deutschland ausgetragen wird. Zu gewinnen gibt es Ruhm, Ehre und einen Wanderpokal. Außerdem hat sich eine besondere Tradition etabliert: Der Sieger lädt den Verlierer auf ein Getränk ein.haim

































