Kraftstoff-Krise schadet Gelsenkirchener Bus-BossSauer auf Regierung! Junger Busunternehmer (24) schlägt Alarm wegen steigenden Spritpreisen
Alexander Rainer ist kein Träumer - er ist ein Macher! Der 24-Jährige hat sich seinen Lebenstraum erfüllt. Der Gelsenkirchener besitzt 50 Busse. 80 Mitarbeiter fahren für ihn. Das alles hat er sich selbst aufgebaut. Doch jetzt droht die Kraftstoff-Krise sein Unternehmen zu zerstören. „Es trifft uns sehr hart“, sagt Alexander Rainer. „Weil wir mit diesen Mehrkosten so kurzfristig nicht gerechnet haben und das nicht direkt an die Auftraggeber beziehungsweise Kunden weitergeben können. Wir sind darauf angewiesen an unsere Reserven zu gehen, machen mit vielen Aufträgen keinen oder wenig Gewinn. So kann das langfristig nicht weitergehen.”
Kosten steigen immens
Seine Busse verbrauchen pro Woche 35.000 Liter Diesel. Durch die hohen Sprit-Preise muss er 20.000 Euro mehr bezahlen – das sind 80.000 Euro im Monat. Seine Erfolgsgeschichte begann schon vor neun Jahren. RTL WEST hat Alexander Rainer damals bereits besucht - als er mit gerade mal 16 seine ersten Busse gekauft hat. Ohne Führerschein drehte er auf einem Privatgelände die ersten Runden. Seinen großen Wunsch hat er mittlerweile verwirklicht: ein eigenes Bus-Unternehmen mit Fahrten in Bochum, Essen und Duisburg.
Die Politik muss handeln
Alexander Rainer versucht jetzt zu sparen. Zum Beispiel die Busse nur noch wenig zu Waschen und die Pausenzeiten zu verlängern. Der Unternehmer wünscht sich von der Politik eine langfristige Senkung der Energiesteuer, um endlich wieder Hoffnung zu tanken.

































