2050 statt 2045 RWI Institut aus Essen will Klimaziele um fünf Jahre verschieben
Deutschland könnte viel Geld sparen, wenn es sein Ziel der Treibhausgasneutralität vom Jahr 2045 auf 2050 verschiebt – ohne nennbare Nachteile für den globalen Klimaschutz. Das steht in einem neuen Diskussionspapier von Manuel Frondel vom RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung.
Im Video: Interview mit Ökonom Manuel Frondel
Hohe Kosten von schneller Klimaneutralität
Die Verschiebung des deutschen Ziels der Treibhausgasneutralität von 2045 auf 2050 könnte der Volkswirtschaft laut RWI-Diskussionspapier Einsparungen in Milliardenhöhe bringen. Demnach könnten große Teile des bestehenden Netzes, zum Beispiel das sehr wertvolle Erdgasleitungsnetz, länger genutzt und Investitionen gestreckt werden, statt sie vorzeitig stillzulegen oder teuer umzurüsten. Außerdem würde ein nationaler Alleingang laut Frondel keinen Erfolg bringen.


































