Professorin im VisierProtest in Düsseldorf - Vorlesung über Transidentität in der Kritik
Eine Professorin hält an der Universität Düsseldorf eine Vorlesung über Transidentität. Es geht um Menschen, die sich einem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, als es bei der Geburt eingetragen wurde. Studenten-Gruppen forderten die Entlassung der Wissenschaftlerin.
Professorin im Visier
Eine Gruppe in Düsseldorf an der Heinrich-Heine-Universität protestierte gegen eine Vorlesung der Psychologie-Professorin Ute Bayen nebenan. Sie beschäftigte sich am Dienstag (21.07.) mit der Entwicklung von Trans-Identität. Laut Studenten heißt es in der Einladung zur Veranstaltung: Transideologien seien wissenschaftlich nicht tragbar und würden die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gefährden.
Studenten sind sauer
Einige der Düsseldorfer Studenten forderten die Absage der Veranstaltung. Das passierte aber nicht. Der Allgemeine Studierendenausschuss wollte ursprünglich sogar die Entlassung der Professorin. Dann ruderte er aber zurück. Die Uni steht hinter der Professorin. Die Vorlesung gebe es schon seit Jahren. Hier sei ein Ort des Diskurses, des Streits.
Professorin will keine Interviews geben
Die Professorin wollte am Dienstag (21.07.) nicht mit der Presse sprechen. Mehrfach betonte sie bei der Vorlesung, sie berufe sich auf Studien. Gab aber auch zu, dass es noch nicht viele gäbe. Außerdem könne der jetzige Forschungsstand auch nächstes Jahr wieder überholt sein.

































