Fachkongress im UmweltministeriumNRW will Drohnenland werden - weniger Bürokratie, mehr Sicherheit

von Stefan Efferth

Im Umweltministerium in Düsseldorf haben Fachleute am Dienstag (03.02.) diskutiert, wie Drohnen künftig sicher und sinnvoll in NRW eingesetzt werden können. Die Landesregierung will Nordrhein-Westfalen als Vorreiter für den Drohneneinsatz im Alltag positionieren.

Schwerpunkt und Ziel der Tagung

Im Mittelpunkt standen Strategien, um den Zugang zum Luftraum für Drohnen zu erleichtern und zugleich hohe Sicherheitsstandards zu sichern. Vertreter aus Ministerien, Forschung, Industrie, Verwaltung und Praxis stellten Projekte und Anwendungen vor. Die Veranstaltung sollte Chancen der Technologie aufzeigen und offene Fragen bei Regulierung, Akzeptanz und Technik klären. Die Referenten beleuchteten den Einsatz hoch automatisierter Drohnen, etwa für Inspektionen, Logistik oder Umweltschutzaufgaben. Diskutiert wurden zudem Verfahren zur Detektion und Abwehr unbemannter Systeme, etwa zum Schutz kritischer Infrastruktur und sensibler Bereiche. Ein weiterer Block galt rechtlichen Grundlagen, Genehmigungen und Risikobewertungen für Drohneneinsätze in dicht besiedelten Regionen.

Rolle von NRW und politische Einordnung

Die beteiligten Ministerien betonten, dass sich NRW zu einer führenden Region für die Integration von Drohnen in den Luftverkehr entwickeln soll. Der Drohneneinsatz soll sowohl wirtschaftliche Impulse geben als auch Verkehrsinfrastruktur und Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Zugleich ging es um die Frage, wie Verwaltung und Politik verlässliche Rahmenbedingungen für Unternehmen und Kommunen schaffen können.