Frau verbrennt sich Gesicht und ArmeLebensgefahr nach Grillunfall in Ennepetal – darauf solltet ihr achten, um euch zu schützen

von Stefan Efferth

Der sonnige Sonntagnachmittag (26.04.) im Ennepetaler Stadtteil Milspe endete für eine Frau mit einem lebensgefährlichen Unfall auf der eigenen Terrasse: Sie wollte ihren Holzkohlegrill anheizen und nutzte dafür laut Polizei einen flüssigen Brandbeschleuniger. Der löste eine explosionsartige Stichflamme aus und setzte die Frau selbst in Brand.

Lebensgefahr durch unterschätzte Brandbeschleuniger

Die Feuerwehr wurde am Sonntagnachmittag (26.04.) gegen 16:45 Uhr alarmiert, um den Notfall zu versorgen. Wegen schwerer Brandverletzungen im Gesicht und am Kopf wurde die Frau mit einem Rettungshubschrauber in das Bergmannsheil-Krankenhaus nach Bochum geflogen. Die älteste Unfallklinik der Welt ist auch Spezialklinik für Brandverletzungen. Laut Polizei schwebt die Frau weiterhin in Lebensgefahr.

Feuerwehr warnt seit Jahren

Experten wie Lucian Günther von der Feuerwehr Ennepetal warnen immer wieder vor der Verwendung von Brennspiritus oder anderen brennbaren Flüssigkeiten am Grill. Diese Substanzen können bei Kontakt mit heißen Oberflächen oder offenen Flammen sofort verpuffen und unkontrollierte Stichflammen erzeugen. Stattdessen sollten ausschließlich feste Grillanzünder verwendet werden, wiel diese in der Handhabung deutlich sicherer sind. Zudem dürfe unter keinen Umständen flüssiger Brennstoff in einen bereits brennenden oder glimmenden Grill nachgekippt werden.