Gebärden für BabysKurs für Mamas und ihren Nachwuchs soll erste Kommunikation ermöglichen
Im MiniSigns Babygebärdenkurs in Hürth bringt Vanessa Haake Mamas und ihrem Nachwuchs Gebärden bei. Die gelernte Heilpraktikerin bietet die Kurse seit zwei Jahren in verschiedenen Städten an. Das Ziel: Gestik statt Geschrei.
Der Kurs soll Babys im Alter von sechs bis achtzehn Monaten die Möglichkeit geben, sich mit ihren Händen mitzuteilen. Mit Spielzeug und Liedern werden hier die Gebärden der offiziellen Gebärdensprache für die Kinder vorgemacht. Dabei sind bestimmte Gebärden beliebter als andere, sagt Vanessa Haake. „Häufig sind es Tiere wie Hund und Katze. Die hat man auch häufig zu Hause. Essen geht immer ganz gut, Bananen sind hoch im Kurs. Bälle, Auto, also solche alltäglichen Sachen an denen die Kinder Interesse haben.”
Ein ambitioniertes Ziel
Bisher gebärden die Kleinen wenig - aber der kleine Maik probiert schon die erste Gebärde aus. In acht Stunden sollen die Grundlagen der Gebärden vermittelt und gelernt werden. Langfristig erhoffen sich die Mütter eine bessere Sprachentwicklung. Die sei aber auch auf andere Wege möglich, sagt Bildungsreferentin für Sprache Stefanie Kirsten. Sie empfiehlt Eltern, aktiv Zeit mit ihren Kindern zu verbringen und Sprachanlässe zu schaffen, um die sprachliche Entwicklung zu fördern.
Langfristige Erfolge
Im Kurs ist von Gebärden noch nicht viel zu erkennen. Ein paar Teilnehmer besuchen den Kurs aber schon zum zweiten Mal - mit Erfolg. Ihre älteren Kinder gebärden mit fast zwei Jahren immer noch. Auch hier sind Tiere wie der Affe oder Schmetterling beliebt.

































